#dranbleiben für moderne Familienpolitik

Ingrid Hack, Landtagsabgeordnete für den Kölner Süden, ist Vorsitzende der Enquetekommission Familienpolitik. Die Ergebnisse von zwei Jahren Arbeit werden bald veröffentlicht. Ich habe schon mal nachgefragt, wie moderne Familienpolitik aussehen sollte. 

Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich auf Landesebene, Familien zu unterstützen und Familienleben zu erleichtern?

Wichtig ist zunächst festzuhalten, dass es die Familie nicht gibt und folglich auch nicht die Familienpolitik, die mit ihren Maßnahmen alle gleichermaßen erreicht und zufriedenstellt. Wir müssen vor allem die Vielfalt heutiger Familien sehen und in unserer Politik berücksichtigen.
Im Land können wir vor allem beim Thema Bildungsausgaben, z.B. Kita-Gebühren entscheidend einwirken, und wir können noch deutlicher Vorreiter für familiengerechtere Arbeitszeiten sein. Das Land ist immerhin ein großer Arbeitgeber. Weiterlesen

#dranbleiben am Viererticket

Für mich ist klar, die Digitalisierung verändert auch den öffentlichen Nahverkehr. Bei der Kombination zwischen Nahverkehr und Leihsystemen für Autos und Fahrräder ist das in Köln schon gut funktionierender Alltag. Auch Handytickets gibt es schon länger. Neu ist, dass über Smartphones ganz neue eTicket-Formen entstehen. Ein Beispiel: je öfter über ein und dasselbe Mobilgerät ein eTicket gekauft wird, desto größer die Rabattierung für die Nutzer. Das ist gut und richtig! Dieser Zug hat den Bahnhof bereits verlassen und nimmt gerade mächtig Fahrt auf! Das Viererticket (auch Streifenkarte genannt) jedoch abzuschaffen, kommt dem Abhängen eines ganzen Waggons gleich! Mit verheerenden Folgen für ein kundenfreundliches Nahverkehrsangebot. 

Deswegen: Das Ticketangebot braucht attraktive digitale Erweiterungen. Bewährte Angebote, wie das Viererticket, müssen aber bleiben!

 

#dranbleiben – meine Lebenshaltung – meine Verpflichtung

Liebe Kölnerinnen und Kölner,

am 14. Mai 2017 ist Landtagswahl und Sie überlegen sich, ob Sie überhaupt wählen gehen sollten? Sie fragen sich für welchen Kandidaten, es sich lohnt, Ihre Stimme abzugeben? Warum gerade für mich?
Wenn Sie mich aus meiner bisherigen politischen Arbeit Im Kölner Stadtrat kennen, dann stehen meine Chancen gut: Denn dann wissen Sie, dass ich für meine Überzeugungen, meine Aufgaben und meine Wählerschaft kämpfe. Sie haben miterlebt, dass ich trotz Rückschlägen dranbleibe und nicht aufgebe. So erreiche ich etwas für Sie und für Köln – sei es für den Einbau von Aufzügen an U-Bahn-Haltestellen, den Erhalt von Arbeitsplätzen oder die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.
Zugegeben – dabei bin ich eine ungeschminkte und harte Verhandlungspartnerin. Aber wer was erreichen will, muss unbequem und kantig sein. Allerdings steigt mir mein Mandat nicht zu Kopf. Ich bleibe meiner Wählerschaft treu und dran an Ihren Interessen und Sorgen.

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Schule an Kinder anpassen

Abitur nach acht Jahren – das will inzwischen niemand mehr. Doch welche Vorschläge schaffen bessere Bildungschancen für alle? Weniger Stunden oder doch eine längere Zeit bis zum Abitur? Ich habe nachgefragt bei der Schulexpertin der Kölner SPD, der Landtagsabgeordneten Gabriele Hammelrath.

Das unter der früheren CDU-Regierung eingeführte G8 soll reformiert werden. Welche Vorschläge hat die SPD?

Erste und wichtigste Reform: Die Sekundarstufe I soll am Gymnasium wieder auf sechs Jahre verlängert werden. Damit haben die Kinder mehr Zeit für das Lernen, aber auch mehr Zeit für ihre Freunde, für Sport, für Musik, kurz, für sich.
Zum Ende der Sekundarstufe I erhalten die Schüler*innen und ihre Eltern die Wahl: Unmittelbarer Start in die Qualifizierungsphase von zwei Jahren bis zum Abitur, oder doch noch ein Jahr zusätzlich in der Einführungsphase mit mehr Zeit zum Lernen oder zum Auslandsaufenthalt.
Also ein flexibles System, das auf die Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen eingeht. Wir passen die Schule an die Kinder an, nicht umgekehrt!
Im Detail ist dieser Vorschlag nachzulesen in unserem Landtagswahlprogramm 2017.

Welche Auswirkungen haben diese Vorschläge für Schüler*innen an anderen Schulformen als an Gymnasien?
Durch die Wiedereinführung eines sechsten Jahres in der Sekundarstufe I an den Gymnasien soll dort auch wieder ein mittlerer Schulabschluss nach der 10. Klasse ermöglicht werden. Der Effekt: Durch den zeitgleichen und gleichwertigen mittleren Schulabschluss an den weiterführenden Schulen erhöhen wir die Durchlässigkeit im System. Während gleichzeitig an den Gymnasien der Leistungsdruck gesenkt wird. Schüler*innen von Real- und Gesamtschulen wird der Übergang ins Gymnasium einfacher ermöglicht. Weiterlesen

Weihnachtsgrüße für Johanniter

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen habe ich zusammen mit meinem Ratskollegen Christian Joisten die Ostheimer Wache der Johanniter-Unfallhilfe besucht. Regionalvorstand Reinhold Lapp-Scheben und Wachleiter André Hentschel habe ich bei dieser Gelegenheit  fünfzig Nussecken überreicht. Sie sind für die Rettungskräfte gedacht, die über die Feiertage in Ostheim Dienst tun und schnell eingreifen, wenn es zu Notsituationen kommt. Ein kleines Dankeschön für die, die arbeiten, während die meisten anderen mit ihren Familien Weihnachten feiern. 

Natürlich gilt mein Dank auch allen anderen, die über die Feiertage in Krankenhäusern, auf Polizei- und Feuerwehrwachen, in Bussen, Bahnen und Zügen und sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln für uns tätig sind. Ohne sie alle geht es nicht! Nie!

Hier noch die dazugehörige Pressemitteilung: pm_besuchbeijohannitern

NRW-Verkehrsminister Groschek nimmt E-Buslinie in Betrieb

KVB-Buslinie 133 komplett auf E-Busse umgestellt

Elektromobilität ist für die KVB kein Neuland seit am 15. Oktober 1901  „die Elektrische“ in Köln den Fahrbetrieb aufgenommen hat. Mit der Umstellung der Linie 133 auf E-Busse beginnt dennoch eine neue Ära im öffentlichen Verkehr der Stadt Köln.

Pünktlich zum Fahrplanwechsel reiste NRW-Verkehrsminister Mike Groschek (SPD) nach Köln, um die insgesamt acht batteriebetriebenen Elektrobusse ihrem Zweck zu übergeben. Mit 1, 92 Mio. Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen dieses Pionierprojekt unterstützt. Eine lohnende Investition für den öffentlichen Verkehr und den Klimaschutz. So verringert sich der Ausstoß von Kohlendioxid um ganze 520 Tonnen und auch die Lärmemissionen sinken aufgrund der leisen E-Motoren deutlich.

Eine Wohltat für die dicht besiedelte Strecke zwischen Breslauer Platz und Südfriedhof in Zollstock, durch die die Linie 133 täglich fährt.  Das freut auch Ingrid Hack. Die SPD-Landtagsabgeordnete aus dem Kölner Süden überzeugte sich zusammen mit der verkehrspolitischen Sprecherin der Kölner SPD-Fraktion, Susana dos Santos,  auf einer Probefahrt von der Leistungsfähigkeit der neuen E-Busse: „Ich bin beeindruckt!“ lautet ihr Resümee und ergänzt mit Blick auf die Wohnviertel an der Strecke: „Hier ist jede Lärm- und Emissionsreduzierung willkommen.“

Die unauffällige Ladestation für E-Busse am Breslauer Platz
Die unauffällige Ladestation für E-Busse am Breslauer Platz

 

Hier geht es zur Pressemitteilung der Kölner Verkehrs-Betriebe: 2016_12_03_pm-umstellung-linie-133-auf-e-bus-betrieb-1

Susana dos Santos unterstützt Spendenaktion der Kölner Aidshilfe

Dos Santos Herrmann: „Der Kampf gegen HIV und AIDS ist auch heute noch ein wichtiges Thema und gehört in den Fokus der Öffentlichkeit – nicht nur am Welt-Aids-Tag!“

Die SPD-Landtagskandidatin Susana dos Santos Herrmann unterstützte am 01.12.16 die Spendenaktion der Aidshilfe Köln rund um den Welt-Aids-Tag. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaften der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) beteiligte sich die Ostheimer Ratsfrau am jährlichen Spendensammeln zugunsten der Aidshilfe. Am Abend konnten dabei viele Spenden in den ansässigen Gaststätten vom Heumarkt bis zum Rudolphplatz eingenommen werden. 

Jährlich am 01. Dezember findet der Welt-Aids-Tag statt. Gerade in Köln ist die Rate der Neudiagnosen von HIV bundesweit am höchsten. Durchschnittlich erhalten pro Woche drei Einwohner ein HIV-positives Testergebnis. „Die Zahlen zeigen wie wichtig eine dauerhafte Präventionsarbeit heute noch ist. Die Aidshilfe leistet sie in vorbildlicher Weise und verdient unsere Unterstützung“, sagte dos Santos Herrmann.  
Hier geht es zur Pressemitteilung weltaidstag 

Am Stand der Aidshilfe Köln wurden vormittags schon Spenden gesammelt.
Am Stand der Aidshilfe Köln wurden vormittags schon Spenden gesammelt.

Ratsfrau dos Santos kandidiert für den Landtag

Anfang November nominierte die KölnSPD ihre Kandidat*innen für die Wahlen im Jahr 2017. Für den Wahlkreis 18, der den westlichen Bereich des Stadtbezirkes Kalk sowie Deutz und die nördliche Innenstadt umfasst, tritt die stellvertretender Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Susana dos Santos Herrmann an. „Bezahlbare Wohnungen, gute Bildung für alle und eine leistungsfähige Infrastruktur sind die Themenbereiche, für die ich mich auf Landesebene einsetzen möchte“, warb dos Santos für ihre Kandidatur. Sie überzeugte die Delegierten und wurde mit 88 Prozent der Stimmen auf der Wahlkreiskonferenz der SPD aufgestellt. 
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Die weiteren Kandidaten zur Landtagswahl im Mai 2017. v.l.n.r.: Gabriele Hammelrath, Andreas Kossiski, Ingrid Hack, Lisa Steinmann, Martin Börschel und Jochen Ott
Die weiteren Kandidaten zur Landtagswahl im Mai 2017. v.l.n.r.: Gabriele Hammelrath, Andreas Kossiski, Ingrid Hack, Lisa Steinmann, Martin Börschel und Jochen Ott

Kölner Senioren wählen ihre Vertretung

Wahl läuft noch bis 22. Oktober

Dann sollten alle Wahlunterlagen bei der Stadt Köln sein. Am Samstag, den 22. Oktober um 16 Uhr endet die Wahl zur Seniorenvertretung in Köln. Sie findet als reine Briefwahl statt. Kölnerinnen und Kölner über 60 haben dazu Ende September die Unterlagen erhalten. Rund 245.000 Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung und können dazu bis zu fünf Stimmen vergeben. Prominente „Best ager“ wie Lotti Krekel oder Franz Müntefering werben für die Wahl. Weitere Informationen zur Wahl hier: https://www.youtube.com/watch?v=B96TeeRcHCw#action=share

Früherer Kölner DGB-Chef unterstützt dos Santos

Über lange Jahre war Wolfgang Uellenberg-van Dawen Vorsitzender des DGB in der Region Köln. Heute ist er ehrenamtlich als einer von insgesamt zwei Sprechern des Runden Tisches für Integration sowie als Vorsitzender des Fördervereins des EL-DE-Hauses tätig. In jüngster Zeit habe ich gemeinsam mit ihm einen Workshop zu „Strategien gegen Rechtspopulismus“ vorbereitet und abgehalten. In diesem Rahmen hat er mir seine Unterstützung für meine Landtagskandidatur zugesagt.

Hier seine kurze Erklärung: „Angesichts der Politikverdrossenheit ist das authentische persönliche Engagement der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen des kommenden Jahres unabdingbar. Susana kennt den Landtagswahlkreis, sie kommt aus einem der dazugehörigen Viertel, kennt die Nöte und Sorgen der Menschen und weiß aus ihrer Ratsarbeit, was sie in der Politik erreichen kann und muss. Darum ist sie für mich die bessere Kandidatin.“