PM Seniorenbegegnungsstätte in Ostheim wird gefördert

PM: Stiftungsrat der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW fördert Ostheimer Projekt

 

Der Stiftungsrat der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW hat 33 Anträge, vorbehaltlich der Prüfung der Fördervoraussetzungen im Einzelnen, bewilligt, so der Geschäftsführende Vorstand Norbert Killewald in einer Information an die Abgeordneten.

 

„Es ist großartig, dass die Ev. Kirchengemeinde Köln Rath-Ostheim 177.000 € für den Anbau der Seniorenbegegnungsstätte im Stadtteil Ostheim aus diesen Mitteln bekommen wird.“, freut sich die Landtagsabgeordnete Susana dos Santos Herrmann (SPD).

„Die Gemeinde bietet mit Tanznachmittagen sowie dem Seniorenclub bereits Angebote für Senioren an. Mit den Mitteln zum Anbau sowie dem bereits bestehenden Mehrgenerationenhaus in Ostheim ist der Stadtteil ein gutes Beispiel für Teilhabe von Menschen aller Generationen.“, urteilt die Abgeordnete, die selbst im Stadtteil lebt.

 

Die Stiftung wurde 1974 vom Land NRW ins Leben gerufen und engagiert sich für die unmittelbare und nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen, alter Menschen sowie benachteiligter Kinder.

PM Kronenbrot

Hilfe für die Menschen, welche durch die Insolvenz bei Kronenbrot betroffen sind

„Die Menschen, die bei Kronenbrot zum Teil jahrzehntelang gute Arbeit geleistet haben, sind an der erneuten Insolvenz des Unternehmens schuldlos. Wichtig nach der Einstellung des Betriebes ist nun, dass die Menschen Unterstützung bekommen und so schnell wie möglich wieder einen Erwerb finden.“, sagt Susana dos Santos Herrmann.

Mit Köln-Höhenberg befindet sich eine Niederlassung von Kronenbrot im Wahlkreis der Abgeordneten. Gemeinsam mit weiteren Landtagskollegen wandte sich dos Santos daher an die Landesregierung, um Möglichkeiten der Hilfestellung auszuloten.

„Die Landesregierung sagte zu, die Situation um Kronenbrot im Blick zu haben. So seien die zuständigen Jobcenter an den betroffenen Standorten speziell sensibilisiert und es konnte rund ein Drittel der ehemaligen weitervermittelt werden.
Wichtig für uns ist, dass Mitarbeiter, die wie bei Kronenbrot nach der ersten Insolvenz in 2016 freiwillig auf Teile des Gehalts verzichteten, in Zukunft nicht doppelt bestraft werden. Denn zum Verlust des Arbeitsplatzes kommen so auch verminderte Ansprüche beim Arbeitslosengeld 1 hinzu, welches nach dem letzten Gehalt ermittelt wird. Diese Ungerechtigkeit gehört abgeschafft. Daran arbeiten wir, und werden das Thema auch im Bund nach vorne bringen.“, so die Abgeordnete.

Die Regelungen beim Arbeitslosengeld 1 sind ein Bundesgesetz.

Bis zu 300.000 Euro Förderung vom Land für die TH Köln

Technische Hochschule Köln für Förderprogramm ausgewählt

„Ich freue mich, dass die Technische Hochschule Köln als eine von insgesamt zehn Hochschulen in NRW ausgewählt wurde.“, kommentiert die direkt gewählte Landtagsabgeordnete Susana dos Santos Herrmann (SPD) die Entscheidung der Jury des Förderprogramms Data Literacy Education.nrw.

Für die Umsetzung ihrer besonderen Ideen für die Vermittlung von Datenkompetenzen an Studierende erhält die TH Köln ein Fördergeld in Höhe von bis zu 300.000 Euro. Das Land NRW fördert in Kooperation mit dem Stifterverband in ihrer Förderlinie Digitalisierungsoffensive zehn Hochschulen mit insgesamt 3 Millionen Euro.

„Ich gratuliere der TH Köln, die mit Deutz und dem dortigen
Ingenieurwissenschaftliches Zentrum (IWZ) sowie Kalk mit dem Institut für Technologie und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT) auch Standorte in meinem Wahlkreis haben.“, freut sich die Abgeordnete.

PM nach Urteil zu Hartz 4: Sozialstaatsreform muss kommen.

Thomas Kutschaty

Das Bundesverfassungsgericht hat heute in einem Urteil entschieden, dass die Sanktionen bei Hartz IV teilweise verfassungswidrig sind. Zu der Entscheidung aus Karlsruhe erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Das Urteil ist der höchstrichterliche Beleg für unsere Position: Hartz IV muss weg und dringend durch ein zeitgemäßes und menschliches Sozialsystem ersetzt werden. Hartz IV behandelt Arbeitslosigkeit als individuelle Schuld, dieses alte System wird dem Thema soziale Sicherheit im digitalen Wandel nicht gerecht.

Wir benötigen eine Diskussion nicht über Sanktionen, sondern über mehr Sicherheit, Leistungsgerechtigkeit und Selbstbestimmung. Eine soziale Gesellschaft wird nicht durch Furcht vor Strafe, sondern durch ein solidarisches Miteinander zusammengehalten. Wer länger eingezahlt hat, muss länger Arbeitslosengeld beziehen dürfen, niemand darf mehr Angst haben, sein Eigenheim oder sein Erspartes verscherbeln zu müssen.

Dafür setzt sich die SPD-Fraktion im Landtag NRW seit Jahren ein. Das Urteil bestärkt uns in diesem Kampf.“

„In meinem Wahlkreis sind viele Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen, nicht zuletzt erst kürzlich durch die Insolvenz von Kronenbrot, woran die Mitarbeiter keine Schuld tragen.“, ergänzt Susana dos Santos Herrmann. „Das Schonvermögen sollte deutlich erhöht werden. In einer digital gedachten Sozialstaatsreform sollte der Arbeitszeitbegriff völlig neu definiert werden. Neue Zeiten brauchen neue Antworten.“, fordert die Abgeordnete.

Kronenbrot-Insolvenz: Gemeinsames Schreiben an Minister Pinkwart

Kronenbrot-Insolvenz: Das Schreiben an den Minister im Wortlaut

 

Sehr geehrter Herr Minister,

im Sommer dieses Jahres wurde bekannt, dass die Großbäckerei Kronenbrot erneut insolvent ist. Kronenbrot war einer der wichtigsten Backwaren-Zulieferer der großen deutschen Discounter. An den drei Standorten in Köln, Witten und in der Städtere­gion Aachen beschäftigte das Unternehmen zuletzt rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter waren Fachkräfte aus dem Bäckereihandwerk, Technikerinnen und Techniker, Fahrerinnen und Fahrer, aber auch zahlreiche an- und ungelernte Kräfte.

Wirtschaftliche Probleme bestanden seit längerem und Kronenbrot war bereits im Frühjahr 2016 insolvent. Unter großen Anstrengungen schien eine Sanierung da­mals möglich: Ein Investor übernahm das einstige Familienunternehmen und eine neue Geschäftsführung wurde eingesetzt. Die Beschäftigten nahmen freiwillig Ge­haltseinbußen hin, in der Hoffnung, ihren Arbeitsplatz auf diese Weise langfristig zu sichern.

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PM Ratsfraktion: Odysseum vor dem Aus!

Aus der SPD-Ratsfraktion:

Jamaika versetzt außerschulischem Lernort den Todesstoß. Beschluss im Schulausschuss. SPD hat sich für den Erhalt eingesetzt.

Nach monatelanger Vertagung hat sich der Schulausschuss heute endlich mit dem Odysseum befasst. Doch statt die Probleme zu lösen, wird das Odysseum von der Jamaika-Mehrheit fallengelassen. Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD Fraktion, ist bestürzt: „Damit wird dem Odysseum als außerschulischem Lernort und Science Center der Todesstoß versetzt.“

Die SPD hat sich in mehreren Ratssitzungen zum Odysseum als Bildungsstandort für Naturwissenschaften und Technik bekannt, und zwar wie bisher am Standort Kalk. Philippi: „Dort und in den benachbarten Stadtteilen wohnen die Kinder und ihre Familien, für die wir besonders gute und nachhaltige Bildungsangebote brauchen. Wir brauchen dort keinen gewerblichen Freizeitpark, wie Jamaika das jetzt vorhat.“

Mehrfach wurde das Problem von der Ratsmehrheit auf die lange Bank und letztendlich in den Schulausschuss geschoben. Mit ihrem heutigen Antrag im Schulausschuss haben sich Grüne, CDU und FDP nun gegen eine mögliche Kooperation der Stadt mit Sparkassen-Stiftung, Betreiber und möglichen weiteren Unterstützern und Investoren ausgesprochen. Philippi: „Das bedeutet das Ende des Odysseums als Lernort für Naturwissenschaften und Technik in seiner jetzigen Form!“

PM Hausbesetzung Kalk

Pressemitteilung: Hausbesetzung Kalk

 

Aufgrund der Besetzung eines leer stehenden Wohnhauses am 03.10.2019 im Stadtteil Kalk äußert sich die direkt gewählte Landtagsabgeordnete Susana dos Santos Herrmann (SPD):

 

„Dass junge Menschen sich engagieren und auf in der Tat vorhandene Missstände aufmerksam machen ist völlig in Ordnung. Oberste Priorität ist, dass weiterhin alles friedlich verläuft. Das Signal ist gesetzt, die Besetzung sollte trotzdem nicht von längerer Dauer sein.“,

 

So sei Leerstand in Zeiten von immensem Wohnungsdruck zwar ärgerlich und gehöre auch von zuständiger Stelle bekämpft, doch sei eine dauerhafte Besetzung kontraproduktiv. Wenn Wohnraum für Internetportale wie Airbnb genutzt würde und so Wohnraum entzogen werde, gehe das Amt für Wohnungswesen bereits dagegen vor. Dies müsse verstärkt werden.

 

„Illegale Besetzung geht genauso wenig, wie jahrelanger Leerstand. Die Polizei macht ihren Job und muss geltendes Recht schützen und umsetzen. Dafür ist sie da und dafür gebührt ihr unser Dank. Das Problem der Wohnungsnot und der hohen Mieten muss in der politischen Debatte gelöst werden. Dazu hat die SPD klare Forderungen: Auf Erbpachtgrundstücken in öffentlichem Besitz könnten z.B. Mietwohnungen mit unbefristeten Mietpreis-und Belegungsbindungen entstehen.

Mehr sozialer Wohnungsbau, mehr bezahlbarer Wohnraum auch für Azubis und Studenten, mehr innovative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser.

Und all das geht nicht nur in Kalk, sondern bspw. auch im Hahnwald. Diese „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“-Mentalität muss aufhören. Wir brauchen in ganz Köln Lösungen.“, fordert die SPD-Politikerin.

 

„Das Signal ist verstanden: Gemeinwohl geht vor Renditemaximierung, das ist auch eine SPD-Forderung. Trotzdem: Bitte friedlich!“, appelliert die Abgeordnete.

 

Flankiert werden sollten diese Forderungen zum Beispiel durch Schaffung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft, die dort für gute und bezahlbare Wohnungen sorgt, wo der Markt versagt.

Anfrage: Ebertplatz

Wann kommt die polizeiliche Videoüberwachung am Kölner Ebertplatz?

 

Aufgrund der Ereignisse am Kölner Ebertplatz, der sich in meinem Wahlkreis befindet, habe ich als direkt gewählte Abgeordnete folgende Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt:

 

An öffentlichen Plätzen, die Kriminalitätsschwerpunkte sind, kann die Polizei  gemäß §  15 a PolG Videoüberwachungen vornehmen. Der Kölner Ebertplatz ist nicht erst seit dem aktuellen tödlichen Gewaltexzess vom 25.08.2019 ein Kriminalitätsschwerpunkt, an dem eine große Zahl von Gewalt- und Drogendelikten verübt wird. Bereits 2017 war hier ein Mensch durch eine Messerattacke ums Leben gekommen. Aus diesem Grund frage ich die Landesregierung:

 

  1. Warum ist die Videoüberwachung am Kölner Ebertplatz bisher nicht erfolgt?
  2. Plant die Landesregierung in Abstimmung mit der Kölner Polizei dort eine Überwachung des öffentlichen Raums?
  3. Falls nicht: Was werden alternativ für Maßnahmen ergriffen, um den öffentlichen Raum am Kölner Ebertplatz zu befrieden?
  4. Falls ja: Wann erfolgt die Realisierung?
  5. Wie kommt Innenminister Reul zu der Annahme, dass die in der Passage am Kölner Ebertplatz gelegene afrikanische Gaststätte  ein Anziehungspunkt für eine „bestimmte Klientel“ ist?

 

PM Aufzüge an Kalk Post fahren ab Oktober 2019

Haltestelle Kalk Post endlich barrierefrei

Wie die Stadt Köln auf ihrer Website verkündet, ist die Inbetriebnahme der Aufzüge an der Haltestelle Kalk Post für Oktober 2019 vorgesehen.

 

„Damit wäre eine weitere stark frequentierte Haltestelle endlich barrierefrei.“, freut sich Susana dos Santos Herrmann (SPD).

 

„Dafür haben wir uns als SPD immer stark gemacht, denn der ÖPNV soll allen Menschen zur Verfügung stehen und ist in Anbetracht der Klimaziele ein ganz wichtiger Teil der Mobilität der Zukunft. Und die wollen und brauchen wir in der gesamten Stadt.“, führt die Verkehrsexpertin aus und verweist in dem Zusammenhang auf ähnliche Projekte, wie an der Haltestelle Vingst.

 

„Auch hier hoffen wir auf eine zeitnahe Verkündigung der Inbetriebnahme, auch wenn dort noch gearbeitet wird. Umso mehr freuen wir uns über den Aufzug in Kalk Post ab Oktober.“, so die direkt gewählte Abgeordnete.

Hier geht es zur offiziellen Mitteilung der Stadt Köln