Barrierefreiheit für Vingst

Stadtrat gibt grünes Licht für Aufzüge

Seit langem kämpfen Vingsterinnen und Vingster schon für Aufzüge für ihre U-Bahn-Haltestelle. Und der Stadtteil hat sie dringend nötig. Anders als in anderen Veedeln fehlt es hier an zumutbaren Alternativen für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen. Die nächsten barrierefreien Haltestellen in Kalk oder Ostheim liegen jeweils knapp zwei Kilometer entfernt.

Eine steile Treppe mit insgesamt 51 Stufen führt heute zum Bahnsteig an der Haltestelle Vingst.
Eine steile Treppe mit insgesamt 51 Stufen führt heute zum Bahnsteig an der Haltestelle Vingst.

Auf meine persönliche Initiative und mit viel Unterstützung des Bürgervereins Vingst, der Stadtteilkonferenz sowie der anderen Fraktionen in Bezirksvertretung und im Stadtrat konnte schon vor einigen Jahren die Prioritätenlisten für den Einbau geändert werden. Vingst wurde in der Planung vorgezogen. Die Pläne sind fertig, der Grundsatzbeschluss bereits gefasst. Jetzt ist auch die Finanzierung endlich sicher: Am 10. Mai hat der Stadtrat einer Vorlage der Oberbürgermeisterin zugestimmt, wonach der Vingster Aufzug aus Mitteln des sogenannten „Kommunalen Investitionsprogramms“ bezahlt wird. Dieses Programm enthält für alle Kommunen in Deutschland 5 Milliarden Euro. Davon erhält Köln 55 Millionen Euro. Für die Aufzüge werden rund 6 Millionen ausgegeben. Gut investiertes Geld! Etwas Geduld brauchen die Menschen in Vingst noch, denn die Bauzeit wird etwa zwei Jahre dauern.