KVB-Chef Fenske prüft schnelle Barrierefreiheit für Vingst

Bei einem Besuch beim SPD-Ortsverein Vingst stellte sich Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB den vielen Fragen der Gäste und Mitglieder. Thema Nummer eins für die Anwesenden blieb die barrierefreie Mobilität wichtigstes Thema. Nachdem die Aufzüge für die U-Bahn-Haltestelle endgültig beschlossen sind, geht es nun um die Überbrückung der Bauzeit. „Menschen, die dringend auf Barrierefreiheit angewiesen sind, sollten nicht noch länger warten müssen“, meinte Susana dos Santos. Gemeinsam mit dem Sprecher der Vingster Stadtteilkonferenz, Manfred Brodeßer, plädierte sie für eine kurzfristige Lösung. Die Verlängerung der Buslinie 191 von Ostheim nach Vingst wäre die Lösung, meinte auch Susana dos Santos. Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion erläuterte: „Eine Taktveränderung und eine stündliche Fahrt nach Vingst sind kostengünstig zu realisieren. Und Menschen aus Vingst, die zwingend auf die Barrierefreiheit angewiesen sind, hätten ein verlässliches Mobilitätsangebot bis der Aufzug da ist.“ Fenske sagte eine „sehr ernsthafte Prüfung“ zu. Im September soll dem Verkehrsausschuss ein Vorschlag unterbreitet werden.