Alle Neune – Wahl der Seniorenvertretung in Köln

Nach der Wahl ist vor der Wahl! Diese Faustregel des politischen Lebens in Deutschland gilt auch auf der städtischen Ebene: Knapp zweieinhalb Jahre nach der Kommunalwahl bestimmen die über 60jährigen in Köln im Oktober 2016 die Zusammensetzung ihrer Seniorenvertretung (SV). Genau genommen sind es gleich neun – eine SV für jeden Stadtbezirk. In jedem einzelnen werden fünf Seniorenvertreter*innen gewählt. Aus diesen neun Vertretungen wird später die Zusammensetzung der gesamtstädtischen Seniorenvertretung bestimmt.

Sowohl im Bezirk wie auf Stadtebene artikulieren die Seniorenvertreter*innen die Interessen der älteren Generation(en) gegenüber Stadtverwaltung und Rat. Auch bei den städtischen Unternehmen wie RheinEnergie, KVB oder der GAG setzen Sie sich für Themen wie Barrierefreiheit, altersgerechte Angebote für Freizeit und Alltag, gute örtliche Einkaufsmöglichkeiten etc. ein.

Wer kann sich wählen lassen 

Alle Kölner*innen über 60 Jahre bestimmen per reiner Briefwahl die Zusammensetzung „ihrer“ Seniorenvertretung im Bezirk. Wer über 60 Jahre alt ist, darf sich auch selber zur Wahl stellen. Und das ganz unabhängig von der eigenen Staatsangehörigkeit. Auch Nicht-Deutsche dürfen kandidieren und wählen. Stehen mindestens zwei Nicht-Deutsche Kandidaten zur Verfügung, zieht einer auf jeden Fall als sechstes Mitglied in die bezirkliche SV ein. 

Wer Interesse hat, besorgt sich die Wahlunterlagen bei der Stadtverwaltung oder unter www.stadt-koeln.de . Dann müssen 20 Unterstützerunterschriften gesammelt und mit der eigenen Anmeldung zur Wahl abgegeben werden. Stichtag ist der 28. August 2016. ACHTUNG: Unterstützer müssen selber wahlberechtigt sein. Also im jeweiligen Bezirk wohnen, für den kandidiert wird und über 60 Jahre alt sein.

um noch Unterlageb prüfen und eventuell korrigieren zu können, empfiehlt es sich, die Unterlagen schon früher und persönlich zum Wahlamt zu bringen. So lassen sich Fragen gleich vor Ort klären und es bleibt noch etwas Zeit!

Viel Erfolg!