Monate: September 2016

SPD-Fraktion setzt Azubiticket durch

Zu Beginn des nächsten Ausbildungsjahres, ab dem 1. August 2017, wird es eingeführt – das neue Azubiticket! „Wir schließen damit eine Lücke in unserem Ticketsortiment“, sagt der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Versammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, Dierk Timm. Seine Stellvertreterin, Susana dos Santos, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass der VRS der erste Verbund in Nordrhein-Westfalen ist, der ein echtes Azubiticket anbietet und damit ein Stück Gerechtigkeit in der Mobilität schafft.“

Im Rahmen der Verhandlungen zu den Fahrpreisen hat die SPD-Fraktion die Idee eingebracht und letztlich gemeinsam mit den anderen Fraktionen durchgesetzt. Ab August des nächsten Jahres können Auszubildende ein Monatsticket für 58,60 € erwerben, mit dem sie jederzeit im gesamten VRS-Gebiet fahren können. Wie bei anderen Abo-Angeboten des VRS können dann auch Auszubildende abends und wochenends eine weitere Person mitnehmen. 

Ein echter Gewinn gegenüber den bisherigen Angeboten: So zahlen Kölner Auszubildende, die in einem Betrieb ohne Jobticket arbeiten heute über 60 Euro, dürfen damit aber nur in Köln fahren. Wer im Umland lebt und z.B. in Köln eine Ausbildung absolviert, kann zwar auf ein Angebot für Auszubildende zurückgreifen, muss aber ein Stück tiefer in die Tasche greifen. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Auszubildendentickets nur eingeschränkte Fahrten zwischen Heimatadresse und Betrieb zulassen. Schon der Weg zur Berufsschule muss zusätzlich bezahlt werden.

azubi

Damit wird Schluss sein, wenn am 30.9. die Verbandsversammlung des VRS das neue Azubiticket beschließt. „Wir sind froh, dass der VRS vorangeht“, lobt Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD und ausgewiesener Verkehrsexperte. „Das ist ein wichtiger Schritt. Wir werden uns auf der Landesebene mit der Einführung eines landesweiten Angebots, wie beim Studierendenticket, beschäftigen. Die Ministerpräsidentin hat das ja bereits angekündigt.“

Frühere Bürgermeisterin Canisius unterstützt meine Kandidatur

Seit über zwanzig Jahren kenne ich Renate Canisius. Die frühere Bürgermeisterin ist bis heute – und ganz besonders im rechtsrheinischen Köln – eine beliebte und glaubwürdige Gesprächspartnerin. Seit ich mich selber in der KölnSPD engagiere, begleitet Renate Canisius meine Arbeit und berät mich immer wieder. Ich freue mich, dass sie mich auch bei meiner Bewerbung um die Landtagskandidatur im Wahlkreis  Kalk, Deutz und nördliche Innenstadt tatkräftig unterstützt.

In einem kurzen offenen Brief an die SPD-Mitglieder in Köln begründet Renate Canisius ihre Entscheidung. unterstuetzung_canisius

Meine Tipps zum Tag des Offenen Denkmals

Kölner Industriearchitektur entdecken

Alljährlich am zweiten Septemberwochenende findet der Tag des Offenen Denkmals statt. Am 10. und 11. September 2016 öffnen sich daher wieder die Türen zu alten Gemäuern, zu Privathäusern, zu versteckten unterirdischen Schätzen und und und. Zur einfacheren Orientierung veröffentlicht die Stadt Köln dazu eine Art Katalog. Ich habe mal durchgeblättert und eine kleine Tour des Industriedenkmals zusammengestellt:

Los geht es im ehemaligen industriellen Herzen von Köln – im Stadtbezirk Kalk. An der Rolshover Straße im Stadtteil Gremberg empfehle ich eine Besichtigung des ehemaligen Fabrikgebäudes von Gottfried Hagen. Das um 1900 entstandene Gebäude ist ein Musterbeispiel der Industriearchitektur.
Adresse: Rolshover Straße 87-91, 

Von Gremberg geht es weiter nach Deutz. An der vielbefahrenen Deutz-Mülheimer Straße befindet sich die Dreigelenkbogenhalle. Sie gehört zur Via Industrialis und diente über Jahrzehnte als Postlager. Heute beherbergt sie mit der DesignPost einen Showroom internationaler Einrichtungshäuser
Deutz-Mülheimer Straße 22a. 

Zum Abschluss dieser Tour verlassen wir die großindustriellen Räume und besuchen eine ehemalige Schweißerhalle. Mitten in Stadt, an der Venloer Straße zeugt sie von der räumlichen Nähe von Arbeit und Wohnen in der Vorkriegszeit. Nach dem zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut dient die Halle heute als Galerie. Ein Kranbau inklusive sogenannter Laufkatze erinnert an alte Produktionszeiten. 
Venloer Straße 19, Hofdurchgang

Viel Spaß bei der Entdeckungstour!

Weitere Tipps:
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/tag-des-offenen-denkmals-2016

Ellmühle: Grün-Schwarz sind Arbeitsplätze egal

„Ich bin einfach fassungslos, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Grün-Schwarz im Wirtschaftsausschuss agiert hat.“ Jörg van Geffen, wirtschaftspolitischer Sprecher der Kölner SPD-Ratsfraktion, nimmt kein Blatt vor den Mund. Scharf kritisiert er die Entscheidung von Grün-Schwarz weiterhin nichts für den Erhalt der 50 Industriearbeitsplätze der Ellmühle in Köln tun zu wollen.

CDU/Grüne verfolgen Deindustrialisierung

Zum Hintergrund: Das Unternehmen GoodMills verkauft seine traditionsreiche Produktionsstätte am Deutzer Hafen, um eine attraktive Neuentwicklung des Geländes im Sinne der Stadt zu ermöglichen. Die Produktion soll aber weitergeführt werden. Schon Ende Juli schlug die SPD-Fraktion OB Reker vor, dazu ein Grundstück im Niehler Hafen auf seine Eignung zu prüfen und mit der Geschäftsführung in Kontakt zu treten. Ausdrücklich lehnten CDU, Grüne, FDP und Reker selber dieses Anliegen ab. Nicht nur riskiert die politische Mehrheit damit 50 hochproduktive Industriearbeitsplätze in Köln. Eine echte Chance für die Stadt wird ebenso verworfen: Denn das vorgeschlagene Grundstück im Niehler Hafen gehört der städtischen Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Es könnte langfristig verpachtet werden und dauerhafte Einnahmen sichern.

Für Köln und Nordrhein-Westfalen

Am 14. Mai 2017 findet die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen statt. Die Wählerinnen und Wähler werden an diesem Tag darüber entscheiden, ob Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ihre erfolgreiche Arbeit für unser Bundesland fortführen kann. Das gelingt nur mit einer starken SPD im Düsseldorfer Landtag. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten und bewerbe mich um die Landtagskandidatur im Landtagswahlkreis Kalk, Deutz und nördliche Innenstadt. In den vergangenen 16 Jahren hat der Abgeordnete Stephan Gatter diesen Wahlkreis erfolgreich in Düsseldorf vertreten. 

Die Erfahrung und Kompetenz aus meiner bisherigen Stadtratsarbeit möchte ich ab dem 15. Mai 2017 im Landtag einbringen. Eine soziale und innovative Politik für gute Bildung, sichere Arbeitsplätze und moderne Mobilität liegen mir besonders am Herzen. Ausführlicher erläutere ich meine Ziele in meiner Bewerbung: kandidatur_dossantos