Monate: Februar 2017

#dranbleiben für moderne Familienpolitik

Ingrid Hack, Landtagsabgeordnete für den Kölner Süden, ist Vorsitzende der Enquetekommission Familienpolitik. Die Ergebnisse von zwei Jahren Arbeit werden bald veröffentlicht. Ich habe schon mal nachgefragt, wie moderne Familienpolitik aussehen sollte. 

Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich auf Landesebene, Familien zu unterstützen und Familienleben zu erleichtern?

Wichtig ist zunächst festzuhalten, dass es die Familie nicht gibt und folglich auch nicht die Familienpolitik, die mit ihren Maßnahmen alle gleichermaßen erreicht und zufriedenstellt. Wir müssen vor allem die Vielfalt heutiger Familien sehen und in unserer Politik berücksichtigen.
Im Land können wir vor allem beim Thema Bildungsausgaben, z.B. Kita-Gebühren entscheidend einwirken, und wir können noch deutlicher Vorreiter für familiengerechtere Arbeitszeiten sein. Das Land ist immerhin ein großer Arbeitgeber. Weiterlesen

#dranbleiben am Viererticket

Für mich ist klar, die Digitalisierung verändert auch den öffentlichen Nahverkehr. Bei der Kombination zwischen Nahverkehr und Leihsystemen für Autos und Fahrräder ist das in Köln schon gut funktionierender Alltag. Auch Handytickets gibt es schon länger. Neu ist, dass über Smartphones ganz neue eTicket-Formen entstehen. Ein Beispiel: je öfter über ein und dasselbe Mobilgerät ein eTicket gekauft wird, desto größer die Rabattierung für die Nutzer. Das ist gut und richtig! Dieser Zug hat den Bahnhof bereits verlassen und nimmt gerade mächtig Fahrt auf! Das Viererticket (auch Streifenkarte genannt) jedoch abzuschaffen, kommt dem Abhängen eines ganzen Waggons gleich! Mit verheerenden Folgen für ein kundenfreundliches Nahverkehrsangebot. 

Deswegen: Das Ticketangebot braucht attraktive digitale Erweiterungen. Bewährte Angebote, wie das Viererticket, müssen aber bleiben!

 

Viererticket erhalten – eTicket ausbauen

„Der Ausbau eines eTickets darf nicht zur Abschaffung bewährter Papiertickets, wie die Streifenkarte, führen. Das kommt dem Abhängen ganzer Waggons bei voller Fahrt gleich!“ Susana dos Santos Herrmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion lehnt den Vorstoß aus den Reihen des VRS ab. Weiterlesen

#dranbleiben – meine Lebenshaltung – meine Verpflichtung

Liebe Kölnerinnen und Kölner,

am 14. Mai 2017 ist Landtagswahl und Sie überlegen sich, ob Sie überhaupt wählen gehen sollten? Sie fragen sich für welchen Kandidaten, es sich lohnt, Ihre Stimme abzugeben? Warum gerade für mich?
Wenn Sie mich aus meiner bisherigen politischen Arbeit Im Kölner Stadtrat kennen, dann stehen meine Chancen gut: Denn dann wissen Sie, dass ich für meine Überzeugungen, meine Aufgaben und meine Wählerschaft kämpfe. Sie haben miterlebt, dass ich trotz Rückschlägen dranbleibe und nicht aufgebe. So erreiche ich etwas für Sie und für Köln – sei es für den Einbau von Aufzügen an U-Bahn-Haltestellen, den Erhalt von Arbeitsplätzen oder die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.
Zugegeben – dabei bin ich eine ungeschminkte und harte Verhandlungspartnerin. Aber wer was erreichen will, muss unbequem und kantig sein. Allerdings steigt mir mein Mandat nicht zu Kopf. Ich bleibe meiner Wählerschaft treu und dran an Ihren Interessen und Sorgen.

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Schule an Kinder anpassen

Abitur nach acht Jahren – das will inzwischen niemand mehr. Doch welche Vorschläge schaffen bessere Bildungschancen für alle? Weniger Stunden oder doch eine längere Zeit bis zum Abitur? Ich habe nachgefragt bei der Schulexpertin der Kölner SPD, der Landtagsabgeordneten Gabriele Hammelrath.

Das unter der früheren CDU-Regierung eingeführte G8 soll reformiert werden. Welche Vorschläge hat die SPD?

Erste und wichtigste Reform: Die Sekundarstufe I soll am Gymnasium wieder auf sechs Jahre verlängert werden. Damit haben die Kinder mehr Zeit für das Lernen, aber auch mehr Zeit für ihre Freunde, für Sport, für Musik, kurz, für sich.
Zum Ende der Sekundarstufe I erhalten die Schüler*innen und ihre Eltern die Wahl: Unmittelbarer Start in die Qualifizierungsphase von zwei Jahren bis zum Abitur, oder doch noch ein Jahr zusätzlich in der Einführungsphase mit mehr Zeit zum Lernen oder zum Auslandsaufenthalt.
Also ein flexibles System, das auf die Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen eingeht. Wir passen die Schule an die Kinder an, nicht umgekehrt!
Im Detail ist dieser Vorschlag nachzulesen in unserem Landtagswahlprogramm 2017.

Welche Auswirkungen haben diese Vorschläge für Schüler*innen an anderen Schulformen als an Gymnasien?
Durch die Wiedereinführung eines sechsten Jahres in der Sekundarstufe I an den Gymnasien soll dort auch wieder ein mittlerer Schulabschluss nach der 10. Klasse ermöglicht werden. Der Effekt: Durch den zeitgleichen und gleichwertigen mittleren Schulabschluss an den weiterführenden Schulen erhöhen wir die Durchlässigkeit im System. Während gleichzeitig an den Gymnasien der Leistungsdruck gesenkt wird. Schüler*innen von Real- und Gesamtschulen wird der Übergang ins Gymnasium einfacher ermöglicht. Weiterlesen