Monate: April 2017

#dranbleiben am Osterei

Dienstag vor Ostern: Am Vingster Markt habe ich erneut hinter die Kulissen einer Institution geschaut. Astrid aus dem Sauerland verkauft hier seit Jahr und Tag die Eier von ihrem „Geflügelhof Kaufmann“ und ich durfte mit anpacken. Erfreulicherweise gingen mir dabei aber auch viele Gespräche mit den Vingster Bürgerinnen und Bürgern wie Eier aus dem Korb. Neben interessanten Diskussionen habe ich mir im Zuge dessen auch einige Gedanken dazu gemacht, warum wir gerade zu dieser Zeit so gerne Eier bemalen und was das alles auch mit einer vernünftigen und gerechten Politik für Köln und NRW zu tun hat.  Weiterlesen

#dranbleiben für mehr Sicherheit am Rheinboulevard

„Mehr Sicherheit statt mehr Verbote!“, das ist, auf eine kurze Formel gebracht, meine Haltung zu öffentlicher Sicherheit. Das gilt ganz besonders am Rheinboulevard!

Die wunderbare Treppe am Deutzer Rheinufer mit dem grandiosen Blick auf das Panorama der Kölner Altstadt mit Dom, Groß St. Martin und dem Rheingarten ist ein beliebtes Freizeitziel für viele Kölner und Kölnerinnen. Das muss so bleiben! 

Deswegen ist es richtig, wenn Stadt und Polizei nun an neuen Sicherheitskonzepten für den Rheinboulevard  arbeiten. Keinesfalls dürfen die schlimmen Vorfälle der letzten Wochen geduldet werden. Aber: Ein Shisha-Verbot, wie Stadtdirektor Stephan Keller (CDU) dies jetzt dekretiert hat, wird nicht helfen. „Nicht die Shisha ist das Problem, sondern die Pfeife, die an ihr zieht“, kommentiert Chris Merting im Kölner Express. Das meine ich auch: Wer mit Freunden friedlich raucht und darauf achtet, dass die Kohlen ordnungsgemäß entsorgt werden, sollte nicht vertrieben werden. Das gilt genauso für die vielen anderen, die hier ein Kölsch oder einen Rotwein genießen. 

Wer allerdings mutwillig Dreck macht, laut und aggressiv auftritt oder gar eine Prügelei provoziert, muss harte Konsequenzen spüren. Dafür braucht es nicht mehr Verbote, sondern mehr Ordnungs- und Polizeikräfte. Gemeinsame Streifen von Polizei und städtischem Ordnungsdienst die Präsenz zeigen, schaffen mehr Sicherheit, ohne Verbote.

Doch die Mehrheitsparteien im Stadtrat verweigern das dafür benötigte Personal. CDU und Grüne lehnten mit Hilfe der FDP Anfang April einen SPD-Antrag für 100 zusätzliche Ordnungskräfte ab. https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=68228&voselect=16709  Weiterlesen