PM Gesamtschule Kalk

Keine Gesamtschule Kalk bis 2026. Land verschärft Schulnotstand in Köln!

 

„Das kann doch nicht im Ernst die Antwort einer Landesregierung sein, die 227x das Wort „Bildung“ im Koalitionsvertrag unterbringt, die sich selbst verpflichtet hat „ein vielfältiges Schulangebot“ sicherzustellen und für die Gesamtschulen „ein wichtiger Bestandteil einer vielfältigen Schullandschaft“ ist, die auf die duale Ausbildung und Hochschulreife vorbereiten.“, bewertet die Kölner Landtagsabgeordnete Susana dos Santos Herrmann die Antwort der Landesregierung auf ihre gemeinsame Anfrage mit den Kollegen Jochen Ott und Martin Börschel zum Thema Gesamtschule am Walter-Pauli-Ring in Kalk.

Darin datiert die Landesregierung einen Verkauf des Grundstückes an die Stadt Köln für einen Bau einer Gesamtschule Kalk auf das Jahr 2026, und dies frühestens.

„Schulplätze werden nicht erst morgen, nicht übermorgen und erst recht nicht in 8 Jahren benötigt. Wir brauchen Schulangebote jetzt! Geeignete Areale gibt es schließlich nicht wie Sand am Meer.“, urteilt dos Santos.

Dass Gesamtschulplätze in Köln trotz der Einrichtung zwei weiterer Gesamtschulen nicht ausreichen, musste die Landesregierung immerhin einräumen.

Leidtragende seien vor allem die Schülerinnen und Schüler.

„Die Mitte-Rechts Koalition in NRW ist anscheinend nicht in der Lage oder nicht willens die Herausforderung zu meistern. Diese Antwort ist eine Bankrotterklärung und ein Schlag ins Gesicht für die Familien, die für ihre Kinder dringend einen Schulplatz suchen.“, ergänzt die Abgeordnete.

Damit schließt sich dos Santos der Beurteilung Franz Philippi‘s, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, an.

Seine PM: http://koelnspd.de/landesregierung-verzoegert-neue-gesamtschule-in-kalk/12894/