Monate: Mai 2019

Wertschätzung braucht (auch) bessere Bezahlung

Ich möchte das Beste für meine Kinder: Sie sollen einen guten Start haben, fit gemacht werden für diese Welt, auf dass sie sich dort bewähren können. Das wollen wir alle. Unseren Kindern die Möglichkeit geben, alles werden zu können.

Jedes Kind ist einzigartig und jedes braucht seine ganz persönliche und individuelle #Aufmerksamkeit. Damit die Stärken freigelegt werden können.

Meine zwei Söhne sind völlig unterschiedlich. Beide haben, wie jeder Mensch, ihre Stärken und Schwächen. In Kita-Zeiten habe ich es sehr zu schätzen gewusst, dass sie – inzwischen beide erwachsen – nach ihren Bedürfnissen und ihrem Charakter betreut und begleitet wurden. Während man den einen in seinem Tatendrang manchmal ein wenig bremsen musste, so war bei dem anderen ein kleiner Schub in die richtige Richtung notwendig.

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PM PUA „Hacker-Angriff“

Christian Dahm

„Tja, Ministerin eben“

 

Obwohl schon kurze Zeit nach Bekanntwerden eines vermeintlichen Hacker-Angriffs auf das private Netzwerk von Ex-Ministerin Christina Schulze Föcking klar war, dass es für einen solchen Hacker-Angriff keinerlei konkreten Hinweise gegeben hat, wurde umfangreich weiter ermittelt und die Öffentlichkeit erst Wochen später über die Erkenntnisse informiert. 

 

Auf die Frage in der heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA), warum die Ermittlungen trotz gegenteiliger Erkenntnisse fortgeführt worden sind, antwortete heute ein Regierungsbeschäftigter des Landeskriminalamtes (LKA) mit den Worten: „Tja, Ministerin eben.“

 

Darüber hinaus wurde heute bekannt, dass im Zeitraum von Dezember 2017 bis März 2018 häufiger Videos mit den Suchbegriffen „Schulze Föcking“ im heimischen Netzwerk aufgerufen worden sind.

 

Hierzu erklärt Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW und Mitglied im PUA „Hacker-Angriff“:

 

„Das Bild, das sich im Fall des vermeintlichen Hacker-Angriffs auf Ex-Ministerin Schulze Föcking zeichnen lässt, wird immer deutlicher. Während sich die ermittelnden Behörden stets nur an die zum jeweiligen Zeitpunkt vorliegenden Fakten gehalten haben, scheint durch die Landesregierung unnötiger Druck aufgebaut worden zu sein, der offenbar vor allem von Panik getrieben war. Die Fragen, die sich nach den heutigen Erkenntnissen stellen, lauten: Hat die Landesregierung in den Ermittlungen bewusst einen Minister-Status ausgespielt? Und: Seit wann weiß die Landesregierung, dass die Ursache für den angeblichen Hacker-Angriff im eigenen Internet-Surfen der Familie gelegen haben könnte? Antworten darauf erwarten wir vor allem von den Vernehmungen des Ministerpräsidenten sowie der Minister Biesenbach und Reul, die vor der Sommerpause erfolgen werden.“

PM Berufseinstiegsbegleitung

Josef Neumann

„Berufseinstiegsbegleitung gesichert: Unser Einsatz hat sich gelohnt“

 

Der ESF-Begleitausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen hat heute einstimmig beschlossen, dass in NRW die Maßnahmen für die Berufseinstiegsbegleitung durch eine Kofinanzierung des Landes aus den ESF-Mitteln der EU gesichert wird. Dazu erklärt Josef Neumann, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Das ist eine gute Nachricht für viele Schülerinnen und Schüler im Land. Jetzt ist sichergestellt, dass die Berufseinstiegsbegleitung dauerhaft finanziell abgesichert ist. Damit erhalten die Projektmitarbeiterinnen und –mitarbeiter sichere Perspektiven, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten haben, sofort auf dem Arbeitsmarkt Tritt zu fassen, weiter ein sehr gutes Hilfsangebot. Unser politischer Einsatz für sie hat sich gelohnt. Es ist sehr erfreulich, dass die anderen Fraktionen unserer Argumentation, die wir mehrfach sowohl im Plenum als auch in den Ausschüssen vorgebracht haben, gefolgt sind.“

PM Kinderfeuerwehren

Hartmut Ganzke
Andreas Kossiski

„Kinderfeuerwehren sind ein voller Erfolg“

Seit dem 01. Januar 2016 besteht durch das von der damaligen SPD-geführten Landesregierung verabschiedete „Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG)“ die Möglichkeit,  Kinderfeuerwehren in den Kommunen einzurichten. Mittlerweile gibt es nach Auskunft aus Feuerwehrkreisen in Nordrhein-Westfalen rund 100 Kinderfeuerwehren mit annähernd 3000 Mitgliedern. Dazu sagt Hartmut Ganzke, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

 

„Die von uns damals umgesetzte Möglichkeit zur Einrichtung von Kinderfeuerwehren erweist sich heute als voller Erfolg. Sie schafft nämlich nicht nur eine spannende Freizeitbeschäftigung für Kinder, sondern hilft auch dabei, schon in frühem Alter das Interesse für eine Mitarbeit bei der Feuerwehr zu wecken und somit auch zukünftigen Nachwuchs für diese wichtige Aufgabe im Dienst der Gemeinschaft zu sichern. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung! “

 

„Kinderfeuerwehren können von Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren besucht werden“ ergänzt Andreas Kossiski als Beauftragter für Feuerwehren und Katastrophenschutz der SPD-Landtagsfraktion. “Neben der praktischen Heranführung an die Themen Brandschutz- und  Feuerwehr leisten sie auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der sozialen Kompetenzen, denn den Kindern werden dort Werte wie Teamgeist, Hilfsbereitschaft und Solidarität vermittelt. Werte, die für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind! “ 

PM Grundrente

Josef Neumann

„Immer mehr Menschen in NRW sind auf Grundsicherung angewiesen – die Grundrente muss kommen“

 

In Nordrhein-Westfalen sind immer mehr Menschen auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen. Das Landesamt für Statistik hat jetzt mitgeteilt, dass die Zahl der Leistungsempfänger Ende 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 282.186 Menschen gestiegen ist. Dazu sagt Josef Neumann, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Immer mehr Rentnerinnen und Rentner in NRW müssen von Sozialhilfe leben, weil die Rente nicht reicht. Niemand darf sich jedoch mit steigender Altersarmut abfinden. Deswegen muss jetzt schnell die Grundrente kommen. Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter mehr haben als die Grundsicherung – und zwar ohne Bedürftigkeitsprüfung.

Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, sich mit all ihren Möglichkeiten auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass ein entsprechender Gesetzentwurf zur Einführung der Grundrente bis zur Sommerpause vorgelegt wird.“

Die SPD-Fraktion trauert um Guido van den Berg

„Ein Mann voller Charakter, Aufrichtigkeit und Temperament!“

Die SPD-Fraktion trauert um Guido van den Berg

 

Zum viel zu frühen Tod des Landtagsabgeordneten Guido van den Berg erklärt Thomas Kutschaty für die SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Wir sind sehr traurig, dass unser langjähriger Freund und Fraktionskollege Guido van den Berg in der Nacht zum Donnerstag nach langer Krankheit von uns gegangen ist. Er wurde nur 44 Jahre alt.

 

Guido war ein engagierter, ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Anliegen seines Wahlkreises. Er gilt zu Recht als einer der Wegbereiter des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Kaum eine Fraktionssitzung, in der er seine Stimme nicht für die Menschen im Rhein-Erft-Kreis erhoben hat. Das waren Momente voller Charakter, Aufrichtigkeit und Temperament.

 

Seit 2012 hat Guido van den Berg die Interessen seines Wahlkreises im Landtag von Nordrhein-Westfalen vertreten. Aber sein Einsatz für das Rheinische Revier reicht weit darüber hinaus. Von 1996 bis 2002 war er Vorsitzender der Bedburger SPD. In den Jahren 2001 bis 2003 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der Rhein-Erft SPD und seit März 2003 deren Kreisvorsitzender. Seit 2010 war er Mitglied des SPD-Regionalvorstandes Mittelrhein.

 

Wenn es einen Namen gibt, der mit dem Strukturwandel im Rheinischen Revier verbunden ist, dann lautet dieser: Guido van den Berg. In der öffentlichen Debatte ist er für seine Positionen häufig auch kritisiert worden. Das gehört zur politischen Auseinandersetzung dazu. Das wusste er, und das konnte er einordnen. Aber es hat ihn vor allem nicht davon abgehalten, mit großer Verantwortung und persönlicher Aufopferung das aus seiner Sicht Richtige für die Menschen im Rhein-Erft-Kreis zu tun. Die SPD-Fraktion verneigt sich.

 

Jetzt ist Guido nicht mehr da. Das schmerzt uns zutiefst. Das, was er für die Menschen im Rheinischen Revier getan hat, aber wird bleiben. Uns allen wird er immer in Erinnerung sein. Als Fraktionskollege, als Freund, als Mensch.

 

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Söhne. Wir trauern mit ihnen.“

PM: Entwurf Kibiz-Reform

Dr. Dennis Maelzer

„Stamps Reform löst die Probleme nicht und gefährdet die Träger-Vielfalt“

 

NRW-Familienminister hat heute vom Kabinett der schwarz-gelben Landesregierung verabschiedeten Referentenentwurf zur Kibiz-Reform vorgestellt. Dazu erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Minister Stamp hat auf die Rufe von Trägern, Eltern und Erzieherinnen und Erziehern nicht gehört. Der vorgelegte Referentenentwurf bleibt in das Korsett der vielfach kritisierten Eckpunkte aus dem Frühjahr gezwängt. Der vorliegende Entwurf wird nicht zu einem finanziell auskömmlichen Gesetz führen. Auf die Kostensteigerungen bei den Sachkosten, welche die freien Träger auf mehr als 500 Millionen Euro beziffern, geht der Entwurf nicht ein. Auch die Kritik an unfinanzierbar hohen Trägeranteilen reagiert der Minister nicht.

Dadurch gefährdet er die Trägervielfalt und redet einer schleichenden Verstaatlichung des Systems das Wort. Die angekündigte Unterstützung bei der Ausbildung bleibt hinter den Vorschlägen der SPD zurück und wird auf das Jahr 2020/21 verschoben. Der Fachkräftemangel ist aber bereits heute mit Händen zu greifen. Es ist deshalb ein Fehler, dass das Land nicht bereits zum kommenden Kita-Jahr hier Anstrengungen unternimmt. Ohne das Gute-Kita-Gesetz von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) gäbe es auch hier keinerlei Fortschritte.“