#DuBistEsWert

Themenwoche der SPD-Landtagsfraktion rund um faire Löhne 
und diskriminierungsfreier Arbeit für alle
 
Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ [Grundgesetz Art. 3 (3)]
Tag für Tag leben die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens gegenseitige Akzeptanz, ohne groß darüber zu reden. Wenn ein Rädchen ins andere greift, schafft das Vertrauen untereinander. Zusammenhalt funktioniert häufig im Stillen. Zuletzt aber ist viel darüber gesprochen und geschrieben worden, was die Menschen in ihrer Identität trennen soll: Herkunft, Geschlecht, Bildungsgrad. Das hat in den vergangenen Jahren gesellschaftlich Stress, teilweise Verrohung produziert.
 
Für uns ist es deshalb an der Zeit, gegenzusteuern und das Gemeinsame wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Wer demokratisch die Zukunft gestalten will, muss dafür in der Gegenwart Akzeptanz schaffen. Die scheinbar Unscheinbaren, die Bescheidenen, die Ruhestifter, die Problemlöser, die etwa 10 Millionen Menschen, die mit ihrer Arbeit das Leben in NRW täglich am Laufen halten, und diejenigen, die sich gegenseitig die Rücken freihalten – sie haben mehr Wertschätzung verdient.
 
·         Für diejenigen, die uns den neuen Alltag ermöglichen: Der Boom im Onlinehandel hat bei vielen Logistik-Arbeitsplätzen zu miserablen Konditionen geführt. Wenn das Mitbestimmungsrecht im Fast-Food-Lieferservice ausgehebelt wird, positionieren wir uns klar dagegen. Und auch gegen Tricksereien und Lohndumping in der Paketbranche haben wir die Initiative ergriffen. Es wird Zeit, dass die Arbeitgeber verpflichtet werden, für nicht gezahlte Sozialabgaben ihrer Subunternehmer aufzukommen.
 
·         Für diejenigen, denen wir das Erreichte zu verdanken haben: Lebensleistung verdient Respekt. Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter mehr haben als die Grundsicherung. Wir sagen deshalb: Die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung muss nun endlich umgesetzt werden.
 
 
Anerkennung bedeutet für uns, Ideen für diejenigen einzubringen, die Tag für Tag unsere Gesellschaft zusammenhalten.
 
·         Für diejenigen, die sich in den Alltag kämpfen: Schon in unserer NRW-Regierungszeit haben wir deshalb zahlreiche Initiativen gestartet, um einen Sozialen Arbeitsmarkt einzuführen. Anhand öffentlich geförderter Beschäftigung wird Arbeit statt Langzeitarbeitslosigkeit finanziert. In NRW profitieren bereits 3.800 Langzeitarbeitslosen vom sozialdemokratischen Jahrhundertprojekt.
 
·         Für diejenigen, die heute unsere Zukunft erarbeiten: Ob der Wandel in NRW weiterhin gelingt, entscheidet sich unter anderem mit der Weiterentwicklung der Industrie. Sie ist Rückgrat unserer Leistungs- und Innovationsfähigkeit. Denn die Produktion von Windkraftanlagen, das Schaffen neuer Transporttechnologien oder auch das Bauen neuer Wohnungen sind voneinander in Wertschöpfungsnetzwerken abhängig.
 
·         Für diejenigen, die uns den neuen Alltag ermöglichen: Der Boom im Onlinehandel hat bei vielen Logistik-Arbeitsplätzen zu miserablen Konditionen geführt. Wenn das Mitbestimmungsrecht im Fast-Food-Lieferservice ausgehebelt wird, positionieren wir uns klar dagegen. Und auch gegen Tricksereien und Lohndumping in der Paketbranche haben wir die Initiative ergriffen. Es wird Zeit, dass die Arbeitgeber verpflichtet werden, für nicht gezahlte Sozialabgaben ihrer Subunternehmer aufzukommen.
 
·         Für diejenigen, denen wir das Erreichte zu verdanken haben: Lebensleistung verdient Respekt. Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter mehr haben als die Grundsicherung. Wir sagen deshalb: Die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung muss nun endlich umgesetzt werden.