Alle Artikel in Politische Bildung

PM Kutschaty zu Wahlalter 16

Thomas Kutschaty

Nachdem sich die SPD-Landtagsfraktion wiederholt für die generelle Herabsetzung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre eingesetzt hat, kündigt nun auch der stellvertretende Ministerpräsident, Dr. Joachim Stamp, an, sich für dieses Ziel einzusetzen. Hierzu erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Ich freue mich, dass jetzt auch die FDP ein Umdenken bekundet hat und sie nun doch das Wahlalter auf 16 Jahre absenken möchte. So twitterte Dr. Joachim Stamp nach dem eigenen Bundesparteitag: „Ich freue mich, dass die von mir und anderen gemeinsam unterstützte Initiative der Jungen Liberalen für das Wahlrecht 16 mit überwältigender Mehrheit beschlossen wurde“.

 

Leider haben die Liberalen noch im Februar unseren Gesetzentwurf zur Herabsetzung des Wahlalters abgelehnt. Doch besser spät reagieren als nicht reagieren: In der kommenden Plenarwoche müssen der Kinder- und Jugendminister der NRW-Landesregierung und die FDP-Landtagsfraktion zeigen, dass ihr Wort zählt. Dann bringen wir das Thema Wahlalter 16 im Landtag erneut zur Abstimmung auf die Tagesordnung.

 

Sozialer Neustart nach Corona, Bekämpfung des Klimawandels, Kampf gegen Rassismus, die Sicherung bezahlbaren Wohnraums – es werden aktuell zahlreiche Weichen für die Zukunft unserer Gesellschaft gestellt. Junge Heranwachsende zeigten zuletzt völlig zurecht zu Tausenden auf zahlreichen Demonstrationen, dass sie endlich mitgestalten und entscheiden wollen. Die regierungstragenden Fraktionen dürfen sie nicht erneut enttäuschen. Gemeinsam geht es jetzt darum, der jungen Generation die Stimme geben, die sie verdient hat. Das Wahlrecht ist der entscheidende Schlüssel zur politischen Partizipation.“

PM Umfrage Schulleitervereinigung

Jochen Ott

Zu der jüngsten Umfrage der Schulleitungsvereinigung NRW unter 1068 Schulen erklärt Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW: 

 

„Diese Umfrage steht im krassen Gegensatz zu den Behauptungen der Landesregierung, dass an den Schulen in NRW alles rund laufe. Über ein Drittel der befragten Schulen konnten laut der Schulleitungsvereinigung bisher nicht in den Regelbetrieb zurückkehren. Es gibt weder ausreichende personelle Unterstützung, noch eine funktionierende digitale Ausstattung. Von einem Fortbildungskonzept für die Lehrkräfte ganz zu schweigen. Die Unzufriedenheit der Schulen mit der widersprüchlichen Kommunikation der Ministerin und ihrem Missmanagement spricht Bände. Wir können Frau Gebauer nur nochmals dazu auffordern, alle an einen Tisch zu holen und die drängendsten Probleme gemeinsam zu lösen. Unsere Vorschläge liegen dort seit Monaten. Dazu zählen kleinere Lerngruppen, größere Unterrichtsräume, Kooperationen mit außerschulischen Lernorten, die Nutzung von Kurzstunden und Schichtbetrieb im Präsenzunterricht. Auch die Streitereien mit dem Städtetag müssen endlich aufhören und Finanzierungsfragen geklärt werden. Dazu sind die schulpolitischen Sprecher heute mit dem Städtetag im Gespräch.

 

Bisher hat die Schulministerin jedes Angebot zur konstruktiven Zusammenarbeit ausgeschlagen. Es wird aber Zeit, dass wir endlich gemeinsam darüber sprechen.“ 

PM Pinkwart PK

Christina Kampmann

Landesregierung verpasst ihre selbst gesteckten Ziele

 

Zur heutigen Vorstellung eines ersten Fortschrittberichts zur Digitalstrategie durch Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Pinkwart erklärt Christina Kampmann, Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW für Digitalisierung und Innovation:

 

„Die sogenannte Digitalstrategie dieser Landesregierung war von Anfang an eine Enttäuschung: ambitionslos, unkonkret, an den Menschen vorbei. Statt eine progressive Digitalpolitik für die Vielen in Nordrhein-Westfalen zu betreiben, wodurch alle Bürgerinnen und Bürger am digitalen Fortschritt partizipieren könnten, treibt diese Landesregierung die Digitalisierung weiterhin nur technologieorientiert zum Vorteil Weniger voran. Gleichberechtigung, Mitbestimmung und digitale Teilhabe bleiben blinde Flecken dieser schwarz-gelben Landesregierung.

 

Schulen warten weiter auf digitale Upgrades, weil die Landesregierung den Digitalpakt verschläft. Pflegeeinrichtungen werden trotz technologischer In-novationen nicht entlastet und die öffentliche Verwaltung nur durch Modell-projekte unterstützt. Die Landesregierung versäumt die digitale Transformation und lässt zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. So gefährdet sie sozialen Fortschritt und die Akzeptanz des digitalen Wandels.

 

Erschreckend ist zu sehen, dass diese Landesregierung selbst ihre wenigen konkreten Ziele verfehlt. Laut der von ihr aufgestellten Digitalstrategie sollen bis Ende 2020 60 Prozent der Schulen und 37 Prozent aller Gewerbegebiete über einen Glasfaseranschluss verfügen. Bei den Schulen sind es jedoch bisher lediglich 28 Prozent und bei den Gewerbegebieten 16 Prozent. Die selbst gesteckten Ziele bis zum Jahresende werden so sicher verfehlt werden.“

PM PK Gebauer

Jochen Ott

„Erneut wertvolle Zeit vertan!“

 

Die Landesregierung hat versprochen, alle Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Endgeräten auszustatten und hat dafür 103 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für die Sofortausstattung der Schülerinnen und Schüler stehen nochmals 178 Millionen Euro zur Verfügung. Schulministerin Yvonne Gebauer hat heute im Zuge dessen in einer Pressekonferenz Herausforderungen des Ministeriums geschildert. Hierzu erklärt Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Regieren bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Dies gelingt dem Schulministerium beim heutigen Pressegespräch wieder einmal nicht. Es ist uns schleierhaft, warum bis heute keine Förderrichtlinien zur Anschaffung der Endgeräte erarbeitet und vorgestellt wurden. Die Landesregierung schiebt einmal mehr die Verantwortung an die Kommunen ab. Die Schulträger sollen nun auf eigenes finanzielles Risiko die Endgeräte bestellen.

 

Diese Konzeptlosigkeit der Landesregierung hilft weder den Schülerinnen und Schülern noch den Lehrerinnen und Lehrern, die darauf hoffen, zum Schuljahresbeginn endlich digital arbeiten zu können. Die Schulministerin nimmt hier heute jede Hoffnung. Denn es ist ungewiss, ob eine so große Anzahl an digitalen Endgeräte noch zügig beschafft werden kann. In der Beschaffungsfrage werden die Kommunen gegeneinander ausgespielt. Wer früh bestellt, bekommt eventuell noch rechtzeitig Geräte. Kommunen, die sorgfältig ihre Möglichkeiten prüfen, gehen vielleicht bis Jahresende erst einmal leer aus.

 

Auch bezüglich der Corona-Tests an Schulen wurde erneut keinerlei Konzept vorgestellt. Hier verweist Schulministerin Gebauer auf weitere Beratungen mit anderen Ressorts in dieser Woche. Es bleibt somit unklar, ob noch vor dem Ferienende Testreihen durchgeführt werden und an welchen Schulen überhaupt Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrpersonal getestet werden.“

PM Antidiskriminierungsstelle

Ibrahim Yetim
Sven Wolf

In der Plenarsitzung vom 25.06.2020 wurde der Antrag der SPD-Fraktion zur Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle des Landes von den Regierungsfraktionen abgelehnt. Hierzu erklären Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher, und Sven Wolf, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

Ibrahim Yetim: „Der Mord an Goerge Floyd hat eine weltweite Protestwelle gegen Rassismus ausgelöst. Auch in Deutschland und in NRW gingen mehre Tausend Menschen auf die Straße und führten uns vor Augen, dass auch in unserem Land Rassismus Menschenleben kosten kann. Die NSU-Morde und die rechtsextremistischen Taten von Halle, Kassel und Hanau sind die extremsten Beispiele der Folgen von rassistischem Gedankengut und Handeln. Daneben sind tagtäglich Menschen mit und ohne sichtbarem Migrationshintergrund auf allen gesellschaftlichen Ebenen von Diskriminierung betroffen. Diesen Missstand in unserer Gesellschaft müssen wir entschieden bekämpfen.

 

Die Sachverständigen haben unseren Antrag zur Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle auf Landesebene unterstützt. CDU und FDP haben ihn heute abgelehnt. Wir halten dennoch an unserer Forderung fest und werden weiter Druck auf die Landesregierung üben.“

 

Sven Wolf: „Unser Masterplan gegen Rassismus beinhaltet alle relevanten Bereiche und zeigt ganz konkrete Maßnahmen auf, wie wir Rassismus und Diskriminierung in NRW gezielt bekämpfen können. Nach den grausamen Anschlägen und unschuldigen Opfern müssen den Beileidsbekundungen endlich Taten folgen. Wir benötigen den Willen zur Bekämpfung auf den höchsten politischen Ebenen, um einen echten Wandel herbeizuführen. Rassismus und Diskriminierung vergiften unser friedliches Zusammenleben.“

Kalker Organisation „180 Grad Wende“ mit Landesmedaille ausgezeichnet

„Ich freue mich sehr, dass Mimoun Berrissoun, Leiter und Mitbegründer der „180 Grad Wende“ heute mit der diesjährigen Mevlüde-Genc-Medaille des Landes NRW ausgezeichnet wird. Es ist der Lohn einer ganz wertvollen Arbeit, die ihren Ursprung in Köln-.Kalk hat aber weit darüber hinaus strahlt.“, lobt die direkte Abgeordnete die Organisation, die sich mit ihren Projekten für eine positive Entwicklung junger Menschen einsetzt.

So wendet sich die Zielrichtung der Organisation nicht nur gegen Radikalisierung, Diskriminierung und Kriminalität, sondern setzt präventiv an, damit Jugendliche gar nicht erst in eine Gewaltspirale geraten.

 

„Dass der Anstoß der Gründung in Zusammenhang steht mit dem tragischen Tod eines Jugendlichen in Köln-Kalk im Jahr 2008 ist uns Mahnung und Erinnerung zugleich. Seit 2012 baute Mimoun Berrissoun, gemeinsam mit der Kölner Polizei und der Stadt Köln die Organisation auf, die heute aus einem Team von Menschen besteht, die zahlreiche Projekte betreuen, wie bspw. Frauen-Gesprächskreises für Flüchtlinge und Koordinatorin der Nachhilfe für Jugendliche.

Dass die Auszeichnung an eine Kalker Organisation geht macht mich auch ein wenig stolz, aber vor allem danke ich Mimoun Berrissoun und seinem Team für die wertvolle Arbeit hier im Veedel.“, ergänzt dos Santos Herrmann.

Die Beratungsstelle der Organisation befindet sich in der Buchforststr. 113 in Kalk.

 

Die Landesregierung hat die „Mevlüde-Genç-Medaille“ am 18. Dezember 2018 für besondere Verdienste um Toleranz, Versöhnung zwischen den Kulturen und um das friedliche Miteinander der Religionen gestiftet.

Der Name geht zurück auf Mevlüde Genç. Sie und ihr Mann Durmuş Genç verloren zwei Töchter, zwei Enkelkinder und eine Nichte, als in der Nacht des 29. Mai 1993 vier rechtsextreme Jugendliche Brandsätze in das Haus der Familie Genç in der Unteren Wernerstraßen in Solingen warfen. 17 Familienmitglieder wurden zum Teil sehr schwer verletzt und leiden noch heute an den Folgen.

Kölnwahl 2020 – Vorstellung von Kandidierenden

In knapp vier Monaten ist Kommunalwahl. In Köln entscheiden die Bürger*innen dann über die OB-Position ebenso wie über die Personen, die sie im Stadtrat vertreten sollen. Die KölnSPD entscheidet am 30. Mai darüber, wer letztlich antreten wird. Vor Ort haben die Mitglieder ihre Vorschläge bereits gemacht. In lockerer Folge stelle ich hier die Personen vor, die im Bereich meines Landtagswahlkreises für die SPD antreten möchten. 

Viola Recktenwald: Ratswahlkreis Humboldt/Gremberg 1, Vingst, Höhenberg 1

Viola Recktenwald

„Mein Name ist Viola Recktenwald, ich bin 24 Jahre alt und befinde mich aktuell im letzten und praktischen Jahr des Medizinstudiums. Dort arbeite ich das ganze Jahr mit wechselnden Stationen im St. Vinzenz Hospital Nippes, in der

Kinder-         und         Jugendpsychiatrie Holweide sowie im Evangelischen Krankenhaus Kalk. Durch die vielfältige Arbeit im Krankenhaus habe ich schon einiges an Lebenserfahrung mitnehmen können.

Ich bin vor sechs Jahren aus dem Saarland nach Köln gezogen und wohne seit drei Jahren in Höhenberg. In Köln wurde ich politisch geprägt und habe mich seit dem Beginn meiner SPD-Mitgliedschaft auf den Stadtbezirk Kalk konzentriert. Ich bringe meine Ideen als stellvertretende Vorsitzende im Ortsverein Kalk/Humboldt-Gremberg und als Schriftführerin im Stadtbezirk Kalk ein. Als Juso-Vorsitzende habe ich zwei Jahre lang die jugendpolitische Arbeit in Kalk übernommen.

Als ich 2017 den Vorsitz der Jusos Kalk übernommen habe, ist meine Liebe zur Kommunalpolitik gewachsen.

Mir ist es wichtig, dass alle Menschen im Viertel politische und gesellschaftliche Teilhabe erleben. Für die SPD habe ich schon Veedelskonferenzen in Vingst und Humboldt-Gremberg organisiert, die ein erster Schritt in die richtige Richtung waren. Soziale Arbeit im Viertel möchte ich weiter stärken. Initiativen wie das Kölsche Hätz und das Seniorennetzwerk sind gute Vorbilder, wie wir die Gemeinschaft stärken können. In Vingst – um ein konkretes Beispiel zu nennen – liegt mir das „et Sozi“ besonders am Herzen. Seine Arbeit bietet jungen Menschen, die sonst kaum Chancen haben, eine vorbildliche Plattform, eigene Talente zu entwickeln.

In einer vollen Stadt müssen aber auch Ruhe und Freiräume entstehen. Wir brauchen Platz für gemeinsame Aktivitäten. Rund um den Höhenberger Kirchweg, beispielsweise an der Fuldaer Straße, ist sicher noch Potenzial. Auch die Merheimer Heide bleibt in der Naherholung zentraler Ort für Höhenberg.

Dennoch: Politik darf nicht mehr von Straße zu Straße gedacht werden. Zukunftskonzepte müssen wir für die ganze Stadt erstellen – und das geht nur durch eine gute Zusammenarbeit der Veedel. Um den Herausforderungen der Stadt ideal zu begegnen, muss die SPD sich darüber hinaus vielfältig aufstellen und von Menschen aus allen Alters- und Bevölkerungsschichten repräsentiert werden.

Unsere Stadt wächst. Da ist es wichtig, dass sich alle an die gleichen Regeln halten. Unachtsames Wegschmeißen von Müll oder zugeparkte Fahrradwege müssen schneller erkannt und stärker geahndet werden. Deswegen setze ich mich für eine verstärkte Präsenz des Ordnungsamtes ein: Wir brauchen dazu mehr Personal; vor allem aber kompetente Ansprechpartner vor Ort, an die man sich wenden kann. Egal, ob es um Verschmutzung, Falschparken oder die Zweckentfremdung von Wohnraum. z.B. durch AirBnB, geht.“

Kölnwahl 2020 – Vorstellung von Kandidierenden

In knapp vier Monaten ist Kommunalwahl. In Köln entscheiden die Bürger*innen dann über die OB-Position ebenso wie über die Personen, die sie im Stadtrat vertreten sollen. Die KölnSPD entscheidet am 30. Mai darüber, wer letztlich antreten wird. Vor Ort haben die Mitglieder ihre Vorschläge bereits gemacht. In lockerer Folge stelle ich hier die Personen vor, die im Bereich meines Landtagswahlkreises für die SPD antreten möchten.

Thomas Hegenbarth: Ratswahlkreis Innenstadt 4

Thomas Hegenbarth

„Ich heiße Thomas Hegenbarth und bin seit 2014 im Kölner Stadtrat. Ich wurde über den Listenplatz 1 der Piraten gewählt.

2017 trat ich gemeinsam mit meiner Ratskollegin bei den Piraten aus und wurde 2018 im Rahmen einer Hospitation Teil der SPD-Ratsfraktion. Diese Entwicklung in Richtung SPD kam nicht zufällig, sondern ist Resultat einer jahrelangen persönlichen und

inhaltlichen          Zusammenarbeit.         Viele gemeinsame Anträge und Anfragen bis hin zu einem Koalitionsangebot 2015 sind das Ergebnis einer langen und vertrauensvollen Ratsarbeit.

Somit war mein Eintritt in die SPD im Jahre 2019 auch nur ein logischer Schritt.

Aktuell bin ich im Ausschuss des Kölner Stadtrats für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen, Vergabe, Internationales und Digitale Kommunikation und Organisation. Zudem war ich in den letzten Jahren Mitglied des Verkehrsausschusses, Stadtentwicklungsausschusses und Ausschusses für Soziales und Senioren. Seit 2014 bin ich im Aufsichtsrat der HGK Häfen und Güterverkehr Köln AG und GEW Köln AG, außerdem war ich bis 2015 im Aufsichtsrat der RheinCargo GmbH & Co. KG.

429 Anfragen und Anträge sind das Resultat der mittlerweile aufgelösten Ratsgruppe BUNT, der ich als Sprecher vorstehen durfte. Viele dieser Anträge und Anfragen sind weit vor der Hospitation 2018 gemeinsam mit der SPD behandelt und entschieden worden. Wachsam bleiben, die richtigen Fragen stellen, überzeugen und letztendlich Mehrheiten finden sind seit 2014 Teil meiner politischen DNA für unsere Stadt.

Einige Beispiele, auf die ich besonders stolz bin, möchte ich vorstellen. Auch weil sich hier

jahrelanges persönliches Engagement in Ergebnissen wiederfindet. Den Rat der Stadt konnte

ich überzeugen:

– 2018 für die Einführung eines Fahrscheinlosen Tages der 2020 bereits zum dritten Mal

stattfinden soll. Im Rat und verschiedenen Ausschüssen:

– Pilotprojekt Grünpfeil zum Rechtsabbiegen für Radfahrerinnen und Radfahrer an roten

Ampeln.

– Die überregional viel beachtete Einführung eines Mehrwegsystems für Coffee-to-go-Becher.

– Köln wird korporatives Mitglied bei Transparency International

– Kaputte Aufzüge und Rolltreppen der KVB werden im Netz veröffentlicht

– No-Spy-Klauseln für Vergaben von öffentlichen Aufträgen (Weitergabe von Daten)

– 150.000 Euro für die Weiterentwicklung „Digitale Agenda/Internetstadt“.

– Prävention von sexueller Gewalt Projekt „Heroes Köln“ des Kölner Trägervereins

HennaMond e. V. durch Stadtmittel gefördert (bis 2018)

Einige Beispiele, die mich besonders gefreut haben, da sie gemeinsam mit der SPD auf den

Weg gebracht wurden:

– Anträge für freien Eintritt in Kölner Museen

– Einrichtung von WLAN in Bussen, Bahnen und an den Haltestellen

u.v.m.

Die Kölner Innenstadt ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes und ich verstehe eine Kandidatur als spannende Herausforderung zu der ich meine Erfahrungen aus Ratsarbeit, Vernetzung in die Stadtgesellschaft und früheren Wahlkämpfe Online und Offline einbringe.“

Kölnwahl 2020 – Vorstellung von Kandidierenden

In knapp vier Monaten ist Kommunalwahl. In Köln entscheiden die Bürger*innen dann über die OB-Position ebenso wie über die Personen, die sie im Stadtrat vertreten sollen. Die KölnSPD entscheidet am 30. Mai darüber, wer letztlich antreten wird. Vor Ort haben die Mitglieder ihre Vorschläge bereits gemacht. In lockerer Folge stelle ich hier die Personen vor, die im Bereich meines Landtagswahlkreises für die SPD antreten möchten.

Marcel Hagedorn: Ratswahlkreis Kalk, Humboldt/Gremberg 2 

Marcel Hagedorn

„Ich heiße Marcel Hagedorn, bin 29 Jahre alt und wohne in Kalk.

Ich trete für den Wahlkreis „Kalk 2“ an, der aus dem Stadtteil Kalk und Teilen von Humboldt/Gremberg (von der Trimbornstraße bis zur Wattstraße und alles westlich der Taunusstraße bis zur Kannebäckersiedlung) besteht.

Bereits heute engagiere ich mich für diese beiden Veedel besonders: Als Bezirksvertreter habe ich die Entwicklung der Hallen Kalk begleitet. Ich stelle mir ein neues Quartier vor, in dem Wohnen, Arbeiten und Freizeit möglich sind und in dem Angebote für den ganzen Stadtteil gemacht werden. Das Quartier haben wir mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam entwickelt und wollen es auch so umsetzen. Die Vereine und Initiativen, die bereits heute vor Ort wertvolle Arbeit leisten müssen erhalten und mit eingebunden bleiben.

Mein politisches Hauptthema ist die Mobilität. Kalk und Humboldt/Gremberg müssen mit Bus und Bahn gut angebunden sein. Die Linien 1 und 9 platzen heute bereits aus allen Nähten und wir brauchen dringend mehr Kapazität auf der Strecke. Außerdem möchte ich über neue Strecken nachdenken: Wieso fährt kein Bus über die Zoobrücke und verbindet Kalk direkt mit Nippes und Ehrenfeld? Wieso gibt es keinen Expressbus zur schnellen Verbindung von Mülheim, Kalk und Porz? Und auch das Radfahren muss in den Stadtteilen attraktiver werden: durch neue und sichere Radwege.

Beruflich bin ich als Rechtsanwalt tätig. Ich berate und vertrete Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Betriebsräte und setze mich für sie gegen einen meist stärkeren Arbeitgeber durch. Diese Erfahrung möchte ich auch im Kölner Rathaus nutzen und mich für Kalk und Humboldt/Gremberg einsetzen – und unsere Interessen gegenüber Stadtteilen mit größerer Lobby durchsetzen.“

Kölnwahl 2020 – Vorstellung von Kandidierenden

In knapp vier Monaten ist Kommunalwahl. In Köln entscheiden die Bürger*innen dann über die OB-Position ebenso wie über die Personen, die sie im Stadtrat vertreten sollen. Die KölnSPD entscheidet am 30. Mai darüber, wer letztlich antreten wird. Vor Ort haben die Mitglieder ihre Vorschläge bereits gemacht. In lockerer Folge stelle ich hier die Personen vor, die im Bereich meines Landtagswahlkreises für die SPD antreten möchten.

Dr. Regina Börschel: Ratswahlkreis Innenstadt 5

Dr. Regina Börschel

„Ich heiße Regina Börschel und ich bin als waschechte Kölnerin in Köln geboren und in der nördlichen Innenstadt aufgewachsen. Mit meinem Veedel, dem Eigelsteinviertel bin ich seit Kindertagen tief verwurzelt. Als überzeugte Innenstädterin liebe ich unsere Veedel – kenne aber auch die Entwicklungen und Herausforderungen der Stadtteile.

Nach dem Abitur am Städtischen Montessori-Gymnasium in Köln-Bickendorf habe ich ein Studium der Katholischen Theologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Köln und Bonn mit dem Staatsexamen absolviert.

Als                Stipendiatin             des           DFG- Graduierendenkollegs für interkulturelle religiöse bzw. religionsgeschichtliche Studien der Universität Bonn habe ich mich schon früh mit anderen Kulturen und Religionen befasst und engagiere mich insbesondere auch für einen lebendigen Austausch der Religionen, der in unserer vielfältigen Gesellschaft in Köln sehr wichtig ist. Hier konnte ich z.B. als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Sonderforschungsbereich „Judentum-Christentum“ an der Universität Bonn viel lernen und pflege bis heute einen engen Kontakt zur Jüdischen Gemeinde in Köln. So bin ich auch Mitglied in der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Köln e.V. und des Vereins zur Förderung der Städtpartnerschaft Köln-Tel Aviv. Nach meiner Promotion in Katholischer Theologie in Bonn war ich Koordinatorin im Bereich Liturgie des Weltjugendtagsbüros 2005 in Köln.

Danach durfte ich an mehreren berufsbildenden Schulen in Köln und Wermelskirchen tätig sein. Gerade der Austausch und die Arbeit mit jungen Menschen, sind mir sehr wichtig. Hier engagiere ich mich als Verbandsvorsitzende bei IN VIA – Katholischer Verband für Mädchen-und Frauensozialarbeit Köln e.V.

Im SPD-Ortsverein Innenstadt-Nord bin ich stellv. Vorsitzende und seit 2004 vertrete ich die SPD-Fraktion im Beirat der JugZ gGmbH – dem Träger der innerstädtischen Jugendzentren Freizeitanlage Klingelpütz (Altstadt/Nord) und Bauspielplatz „Baui“ (Neustadt/Süd).

Seit 2004 bin ich auch Mitglied der Bezirksvertretung und seitdem hat sich mein Blick für unseren Stadtbezirk noch einmal deutlich verändert. Man läuft mit offeneren Augen durch die Veedel. Dabei liegt mir das Thema der kleinräumlichen Mobilität sehr am Herzen. Ich setze mich für eine vielfältige und bunte Innenstadt ein, in der man als Einwohner*in gerne lebt, in der man arbeitet und die man als Tourist*in gerne besucht.

Im Februar 2020 wählte mich der Rat der Stadt Köln zudem als sachkundige Einwohnerin in den Stadtentwicklungsausschuss. Entsprechend sind meine Themen der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum (beispielsweise kämpfe ich für die Einführung von

Milieuschutzsatzungen          und         für          eine         konsequente         Ahndung         von Wohnraumzweckentfremdungen durch Airbnb & Co), für attraktive, funktionierende Stadt- und Quartiersplätze (am Yitzhak-Rabin-Platz kann man Erfolge sehen, das Grundstück Am Salzmagazin soll in einen Veedelsplatz umgestaltet werden) und die Berücksichtigung von Fußgänger*inneninteressen in der Verkehrs- und Stadtraumplanung.“