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Susana dos Santos bei der Fragerunde der AGOT zum Thema Partizipation Jugendliche

Susana dos Santos (rechts im Bild) bei der Diskussion

Am 7. November vertrat Susana dos Santos als stv. SPD-Sprecherin im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend die Landtagsfraktion bei einer Fragerunde der OKJA in der  Jugendherberge in Köln-Deutz.  

 

 

Thema war die Arbeit für Jugendliche, deren Einbindung in politische Entscheidungsprozesse und die Integration von jugendlichen Flüchtlingen.

Als Beispiel zur Heranführung von Jugendlichen an die Politik wurde der seit 2008 etablierte Jugend-Landtag genannt, wo Jugendliche in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen können. Wichtiger sei aber, so dos Santos, „dass es im Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu Mitsprache gebe.“ Sie wies außerdem darauf hin, dass junge Menschen erfahren müssen, dass ihr Einsatz etwas bewirke.
Darüber hinaus diskutierte die Runde über die Integration jugendlicher Flüchtlinge. Hier waren sich die Teilnehmenden einig, dass offene Kinder und Jugendarbeit eine Türöffnerfunktion habe.  Skepsis, oft sogar Angst gegenüber Flüchtlingen einerseits bzw. der Flüchtlinge gegenüber den vielen neuen Institutionen andererseits könnten so abgebaut werden.

Abschließend diskutierte die Runde über die Absicherung dieser und vieler anderer Aufgabe der offenen Jugendarbeit. Dabei verwies dos Santos auf den SPD-Vorschlag, die Mittel für den Kinder- und Jugendförderplan um gut 20 Mio. auf 130 Mio Euro zu erhöhen.

Text unter Mitarbeit von Noah Rademacher

Jugend hackt am Wochenende in Deutz

Am Wochenende vom 10.-12. Juni wird die Jugendherberge in Deutz zu DEM Zentrum für junge IT-Spezialisten. Schüler*innen zwischen 12 und 18 Jahre sind aufgerufen, „die Welt mit Code besser zu machen“, wie es im Aufruf heißt. 

Brennende Themen aus der eigenen Stadt oder ein Problem, das man schon immer mal anpacken wollte: in der Deutzer Jugendherberge gibt es Gelegenheit mit Gleichgesinnten, aus einer Idee eine Anwendung zu entwickeln oder gleich die eigene Hardware zu basteln. Unterstützt werden die Programmierer*innen der Zukunft von erfahrenen Mentor*innen.

Im Jahr 2015 entstand bei der ersten Ausgabe von Jugend hackt in Köln die Idee zu einer App, die neu angekommenen Flüchtlingen Orientierung gibt. Mit viel Unterstützung von anwesenden Mentoren sowie einem zugeschaltetem Spezialisten aus der StartUp-Weltstadt Tel Aviv entstand eine komplexe Anwendung. Heute ist sie Teil des NRW-Info-Portals für Flüchtlinge.

Das Projekt „Jugend hackt“ findet bundesweit vom 10.-12. Juni und vom 17.-19. Juni statt. Es ist regional aufgeteilt. Köln ist der Ort für Interessierte aus den westlichen Bundesländern NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Weitere Infos und Anmeldung hier: http://www.jugendhackt.de

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