Alle Artikel in Schule

PM zu Schulsozialarbeit

Nadja Lüders
Josef Neumann

„Landesregierung muss sich endlich klar zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit bekennen“

Heute hat der nordrhein-westfälische Landtag einen Antrag der SPD Landtagsfraktion zum Thema Schulsozialarbeit debattiert. Dazu erklären Nadja Lüders, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Josef Neumann, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Die heutige Debatte im Landtag hat gezeigt, wie wichtig und notwendig Schulsozialarbeit für NRW ist. Deswegen fordert die SPD-Landtagsfraktion die Landesregierung auf, sich jetzt klar zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit in NRW zu bekennen. Das Lavieren bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit muss endlich ein Ende haben. Deswegen ist es zwingend notwendig, dass jetzt sofort das Landesprogramm zur Schulsozialarbeit fortgeführt wird.

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PM Schulsozialarbeit

Nadja Lüders

„Schulsozialarbeit droht das Aus – Laschet muss endlich handeln“

 

Will die schwarz-gelbe Landesregierung die Schulsozialarbeit opfern? Ihre Finanzierung läuft Ende 2018 aus. Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein sozialer Gerechtigkeit im Bildungswesen. Angesichts dieser Situation richten Nadja Lüders, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, Frank Baranowski, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik, und Achim Post, Vorsitzender der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion, einen Appell an den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU):

„Es ist höchste Zeit, dass sich Armin Laschet gerade jetzt um die Schulsozialarbeit in NRW kümmert! Ihre weitere Finanzierung steht auf dem Spiel.  Schulsozialarbeit ist ein wichtiges Instrument, um Kindern und Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Familien die Chance auf Teilhabe an schulischen und außerschulischen Aktivitäten zu ermöglichen.

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PM Bildung

Jochen Ott

„Martin Schulz setzt die richtigen Impulse in der Bildungspolitik“

 

Zu den heute veröffentlichten sozialdemokratischen Eckpunkten für bessere Schulen meint Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Martin Schulz hat heute gemeinsam mit Malu Dreyer, Michael Müller, Olaf Scholz, Manuela Schwesig, Carsten Sieling, Stephan Weil und Dietmar Woidke in Berlin die richtigen Impulse gesetzt: Die SPD will eine Million zusätzliche Ganztagsschulplätze finanzieren. Damit rücken wir dem Rechtsanspruch ein großes Stück näher.

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Schule an Kinder anpassen

Abitur nach acht Jahren – das will inzwischen niemand mehr. Doch welche Vorschläge schaffen bessere Bildungschancen für alle? Weniger Stunden oder doch eine längere Zeit bis zum Abitur? Ich habe nachgefragt bei der Schulexpertin der Kölner SPD, der Landtagsabgeordneten Gabriele Hammelrath.

Das unter der früheren CDU-Regierung eingeführte G8 soll reformiert werden. Welche Vorschläge hat die SPD?

Erste und wichtigste Reform: Die Sekundarstufe I soll am Gymnasium wieder auf sechs Jahre verlängert werden. Damit haben die Kinder mehr Zeit für das Lernen, aber auch mehr Zeit für ihre Freunde, für Sport, für Musik, kurz, für sich.
Zum Ende der Sekundarstufe I erhalten die Schüler*innen und ihre Eltern die Wahl: Unmittelbarer Start in die Qualifizierungsphase von zwei Jahren bis zum Abitur, oder doch noch ein Jahr zusätzlich in der Einführungsphase mit mehr Zeit zum Lernen oder zum Auslandsaufenthalt.
Also ein flexibles System, das auf die Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen eingeht. Wir passen die Schule an die Kinder an, nicht umgekehrt!
Im Detail ist dieser Vorschlag nachzulesen in unserem Landtagswahlprogramm 2017.

Welche Auswirkungen haben diese Vorschläge für Schüler*innen an anderen Schulformen als an Gymnasien?
Durch die Wiedereinführung eines sechsten Jahres in der Sekundarstufe I an den Gymnasien soll dort auch wieder ein mittlerer Schulabschluss nach der 10. Klasse ermöglicht werden. Der Effekt: Durch den zeitgleichen und gleichwertigen mittleren Schulabschluss an den weiterführenden Schulen erhöhen wir die Durchlässigkeit im System. Während gleichzeitig an den Gymnasien der Leistungsdruck gesenkt wird. Schüler*innen von Real- und Gesamtschulen wird der Übergang ins Gymnasium einfacher ermöglicht. Weiterlesen