Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frauenrechte

PM 100 Jahre Frauenwahlrecht

Anja Butschkau

100 Jahre Frauenwahlrecht: „Das war eine Selbstverständlichkeit!“

 

Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Anlässlich dieses 100-jährigen Jubiläums erklärt Anja Butschkau, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Das Frauenwahlrecht war vor 100 Jahren ein Meilenstein der Geschichte. Es war aber auch schon damals eine Selbstverständlichkeit, wie es die SPD-Politikerin Marie Juchacz in ihrer Rede als erste Frau vor der Weimarer Nationalversammlung gesagt hat. Dennoch musste dieses Recht von starken Sozialdemokratinnen wie Juchacz erst hart erkämpft werden. Daher müssen wir ihre Errungenschaften nicht nur ehren, sondern uns auch weiterhin für eine gerechte Repräsentanz von Frauen in der Politik einsetzen.

Die Bilanz nach 100 Jahren fällt allerdings ernüchternd aus: In nordrhein-westfälischen Kreis-und Gemeinderäten sowie Bezirksvertretungen stellen Frauen knapp 30 Prozent der Mandate, in kommunalen Spitzenfunktionen sind Frauen noch weniger vertreten. Hier muss weiter nachgebessert werden. Interessen von Frauen werden am besten durch Frauen vertreten. Wir müssen Frauen ermutigen, Politik nicht allein den Männern zu überlassen und sich einzumischen! Es darf nicht noch weitere 100 Jahre dauern, bis sich unsere vielfältige Gesellschaft auch in der politischen Repräsentanz von Frauen wiederspiegelt.“

PM Landesbeamtengesetz

Anja Butschkau
Stefan Zimkeit

„CDU und FDP planlos bei der Frauenförderung im Öffentlichen Dienst“

 

Zur öffentlichen Anhörung des Gesetzentwurfes zur Änderung des Landesbeamtengesetzes vom 05.09.2017 erklären Anja Butschkau, frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin, und Stefan Zimkeit, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Landtag NRW:

„Die heutige Anhörung zur Änderung des Landesbeamtengesetzes hat deutlich gezeigt, dass diese Rücknahme verbunden ist mit einem Rückschritt der Frauenförderung im Öffentlichen Dienst. Vielmehr zeigt sich, dass es CDU und FDP an Willen mangelt, die Frauenförderung überhaupt voranzutreiben. Der nun vorgeschlagene Weg schafft weder eine Rechtsklarheit, noch Zufriedenheit in der Belegschaft. Eine abschließende Bewertung der Verfassungsmäßigkeit der bisherigen Rechtslage hat bis heute nicht stattgefunden.

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#dranbleiben an Frauenrechten

Auch knapp hundert Jahre nach Einführung des Wahlrechts für Frauen in Deutschland ist die Gleichberechtigung noch nicht in allen Lebensbereichen selbstverständlich. Bei uns in Deutschland und in weiten Teilen Europas betrifft dies vor allem die ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, die schlechteren Aufstiegschancen im Beruf etc.. Zugleich greifen rechte Populisten Frauenrechte an und verbreiten ein Frauenbild aus den 1950er Jahren. So nicht! Nicht mit den Frauen und nicht mit der SPD! #dranbleiben an Gleichberechtigung kann jede und jeder von uns. Einfach hier die Resolution für Demokratie und Gleichberechtigung unterschreiben: https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Sonstiges__Papiere_et_al_/Frauentag_Unterschriftenliste.pdf

Wer mit mir darüber sprechen möchte, trifft mich heute zwischen 10 und 12 Uhr am SPD-Büro an der Kalker Hauptstraße in Köln-Kalk.