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PM Weltfrauentag

Anja Butschkau

„Frauen an die Hälfte der Macht“

 

Zum diesjährigen Weltfrauentag erklärt Anja Butschkau, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts sind Frauen in politischen Ämtern und Mandaten auf allen politischen Ebenen in Deutschland nach wie vor unterrepräsentiert. Erreichte der Frauenanteil im Jahr 2000 im nordrhein-westfälischen Landesparlament mit 34,84 Prozent seinen bisherigen Höhepunkt, beträgt der Anteil weiblicher Abgeordneter aktuell lediglich 27,1 Prozent. Auch im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode ist der Frauenanteil rückläufig.

 

Aus diesem Grund haben wir im vergangenen Jahr zusammen mit den Grünen einen Entwurf für ein Paritätsgesetz in den Landtag NRW eingebracht. Durch das Gesetz soll festgelegt werden, dass die Wahllisten aller Parteien, die an einer Landtagswahl teilnehmen wollen, durch alternierende Listung paritätisch besetzt werden können. Durch eine solche Regelung wird keine Person von der Möglichkeit ausgeschlossen, für ein Landtagsmandat auf einer Landesliste zu kandidieren.

 

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen muss auch in politischen Repräsentationsgremien gewährleistet sein. Der geringe Anteil weiblicher Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag zeigt auch für die Umsetzung der tatsächlichen politischen Gleichberechtigung von Frauen in NRW noch erheblichen Nachholbedarf.

 

Das Land Brandenburg macht es uns vor: Seit diesem Jahr müssen Parteien ihre Landeslisten geschlechterparitätisch besetzt aufstellen. Von Brandenburg lernen heißt Gleichstellung lernen. Zum diesjährigen Weltfrauentag fordern wir deshalb: Frauen an die Hälfte der Macht!“

#dranbleiben an Frauenrechten

Auch knapp hundert Jahre nach Einführung des Wahlrechts für Frauen in Deutschland ist die Gleichberechtigung noch nicht in allen Lebensbereichen selbstverständlich. Bei uns in Deutschland und in weiten Teilen Europas betrifft dies vor allem die ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, die schlechteren Aufstiegschancen im Beruf etc.. Zugleich greifen rechte Populisten Frauenrechte an und verbreiten ein Frauenbild aus den 1950er Jahren. So nicht! Nicht mit den Frauen und nicht mit der SPD! #dranbleiben an Gleichberechtigung kann jede und jeder von uns. Einfach hier die Resolution für Demokratie und Gleichberechtigung unterschreiben: https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Sonstiges__Papiere_et_al_/Frauentag_Unterschriftenliste.pdf

Wer mit mir darüber sprechen möchte, trifft mich heute zwischen 10 und 12 Uhr am SPD-Büro an der Kalker Hauptstraße in Köln-Kalk.