Alle Artikel mit dem Schlagwort: ÖPNV

PM Sozialticket voll umfänglich und dauerhaft erhalten

Sozialticket voll umfänglich und dauerhaft erhalten

Bei einem Treffen der SPD-Landtagsabgeordneten Susana dos Santos Herrmann mit der SPD-Fraktion im Verkehrsverbund Rhein-Sieg stand das Thema Sozialticket ganz oben auf der Tagesordnung.

Der inzwischen angekündigte Rückzieher bei den Kürzungen der Landesmittel für das Sozialticket wurde von allen Teilnehmern begrüßt. Die vielen Proteste aus den Verkehrsverbünden sowie Wohlfahrts- und Sozialverbänden hätten Wirkung gezeigt, waren sich die Teilnehmer einig.

Zugleich zeigten sich dos Santos und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im VRS, Dierk Timm, skeptisch. Gemeinsam fordern sie die Landesregierung auf: „Das Sozialticket muss in seinem bisherigen Umfang erhalten bleiben. Die Kürzungen nur für das Jahr 2018 zurückzunehmen reicht uns jedenfalls nicht. Daran ändert auch die gestern, 28.11.2017, im Plenum getätigte Aussage von Schwarz-Gelb nichts.“

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Carsten Löcker

„Politik der sozialen Kälte: CDU und FDP beerdigen das Sozialticket“

 

Anlässlich der Sitzung des Verkehrsausschusses des Landtags NRW am 22.11.2017 und der Haushaltseinbringung durch Verkehrsminister Hendrik Wüst, erklärt Carsten Löcker, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Die Mitte-Rechts-Regierung ist eine Landesregierung der sozialen Kälte. Wie CDU-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Einbringung seines Haushalts für das Jahr 2018 auf Nachfrage heute erklärte, wird die Landesregierung die Förderung des Sozialtickets 2020 komplett einstellen. Das ist eine Beerdigung erster Klasse für ein bewährtes Angebot zur Förderung der Mobilität und Teilhabe in Nordrhein-Westfalen. Vom Sozialticket profitieren aktuell mehr als 300.000 Menschen mit geringem Einkommen.

Was seit Wochen befürchtet worden war, wird nun Gewissheit: Die schwarz-gelbe Landesregierung nimmt nicht nur diesen Menschen die Möglichkeit an öffentlichen Mobilitätsangeboten teilzuhaben, sondern beschädigt damit auch nachhaltig den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen.

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PM Sozialticket

Sarah Philipp

„Fehlanzeige Sozialticket: Kampfansage der Landesregierung an einen bezahlbaren Öffentlichen Nahverkehr“

Zum erfolgreichen Sozialticket in Nordrhein-Westfalen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, Sarah Philipp, nach der von der Landesregierung beantworteten Kleinen Anfrage:

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Von Porz nach Rodenkirchen – Wassertaxi für Köln

Könnte die kölnweit bekannte Fähre „Krokolino“ das erste Wassertaxi zwischen Porz und Rodenkirchen werden? Fährmann Heiko Dietrich meint ja und hat gleich mögliche Wasserlinien vorgeschlagen: Von Porz-Zündorf, wo es einen Anleger gibt, rüber nach Sürth oder nach Bayenthal, unterhalb der KVB-Haltestelle Schönhauser Straße. An beiden denkbaren Halten können Fahrgäste mit der KVB weiterfahren und zügig in Richtung Innenstadt weiterkommen. Lange Fahrzeiten und Stau auf Brücken ließen sich so geschickt vermeiden. 

Bei einer Probefahrt über den Rhein überzeugte sich auch Landesverkehrsminister Michael Groschek von dem Konzept. Zusammen mit dem Porzer SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Ott und Verkehrsexperten kündigte der Minister eine wichtige Veränderung des nordrhein-westfälischen ÖPNV-Gesetzes. Demnach sollen Personenschiffsverbindungen unter bestimmten Bedingungen als Bestandteil des öffentlichen Verkehrs anerkannt werden. Bis Ende 2016 soll das neue Gesetz im Landtag verabschiedet sein. Dann ließe sich das Wassertaxi auch problemlos in das Tarifsystem des ÖPNV eingliedern. 

Investitionen in sichere Anleger für die Fahrgäste und perspektivisch in weitere Schiffe wären notwendig. Nicht ganz preiswert, zur Überbrückung von Sanierungszeiten und als Ergänzung des Kölner Verkehrsnetzes aber sehr effizient. 

Skizze für einen Anleger des Wassertaxis. Entwurf von Heiko Dietrich
Skizze für einen Anleger des Wassertaxis. Entwurf von Heiko Dietrich

 

Schnell – Schneller – Expressbus

Schnellbusse sollen Verkehrsnetz in Köln ergänzen

Neubaugebiete ohne eine flotte ÖPNV-Anbindung sollen der Vergangenheit angehören. Die SPD-Fraktion im Kölner Stadtrat fordert eine Ergänzung des KVB-Angebots: Expressbusse sollen schnelle Verbindungen schaffen. An Hauptstrecken, an denen es (noch) keine Bahnlinie gibt, füllen Expressbusse eine Lücke im ansonsten schon dichten Netz des öffentlichen Verkehrs. Hier ein Beispiel: Entlang der Frankfurter Straße zwischen Porz und Mülheim träumen Verkehrsexperten schon lange von einer rechtsrheinischen Ringbahn. Diese ist nicht ganz einfach zu realisieren und wird noch viele Jahre zur Realisierung brauchen. Mit einer ergänzenden Expressbuslinie könnte das Angebot heute schon sinnvoll ergänzt werden. Wer im Berufs- oder Freizeitverkehr nur schnell von Porz zum Wiener Platz in Mülheim möchte, erspart sich lange Fahrten durch die einzelnen Stadtteile. Die einzelnen Veedel blieben natürlich durch das bestehende Angebot weiter gut versorgt. Weiterlesen