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PM Verkauf real

Josef Neumann

„Real: Jetzt muss die Landesregierung endlich handeln“

 

Zum Verkauf der Supermarktkette Real an einen Finanzinvestor erklärt Josef Neumann, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Die Hängepartie ist jetzt beendet, der Verkauf ist vollzogen. Damit droht aber auch die Zerschlagung von Real. Es geht um viele tausend Arbeitsplätze, gerade auch in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung hat der Entwicklung der vergangenen Wochen nach dem Motto „Das wird der Markt schon regeln“ tatenlos zugesehen. Das muss jetzt ein Ende haben. Wirtschaftsminister Pinkwart und Arbeitsminister Laumann, der sich als soziales Gewissen der schwarz-gelben Landesregierung zu vermarkten versucht, sind jetzt aufgefordert, sich für die Beschäftigten einzusetzen. Es geht um den Erhalt der Arbeitsplätze, er geht um den Erhalt der Tarifbindung, es geht um die Zukunft vieler Familien in Nordrhein-Westfalen.“

PM real

Josef Neumann

 

Anlässlich des angekündigten Verkaufs der Handelskette real durch die Metro AG hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW eine Aktuelle Viertelstunde zur heutigen (5.2.2020) Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales auf die Tagesordnung gesetzt. Zu der Debatte im Ausschuss sagt Josef Neumann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

 

„Es ist zu befürchten, dass durch den Verkauf der Handelskette real tausende von Jobs abgebaut werden. Für die Beschäftigten von real sind das schlechte und dramatische Aussichten. Der Gesamtbetriebsrat von real rechnet damit, dass rund 10.000 Beschäftigte ihre Jobs verlieren werden. Für die SPD-Landtagsfraktion ist das eine unerträgliche und unhaltbare Situation. Deswegen haben wir wiederholt gefordert, dass Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) den Mitarbeitern von real zur Seite steht. Doch auch in der heutigen Aktuellen Viertelstunde zeigte sich der Arbeitsminister ohne Plan und ohne jede Initiative. Statt sich klar und eindeutig hinter die Belegschaft und die Betriebsräte von real zu stellen, blieben seine Äußerungen inhaltsleer und nebulös. Es hilft in dieser schwierigen Situation nicht weiter, sich hinter Tarifautonomie zu verstecken und die Verantwortung auf die Beschäftigten zu schieben. Ein Arbeitsminister muss in einer Situation, in der tausende von Menschen von Arbeitslosigkeit bedroht sind, das Thema zur Chefsache machen und gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen suchen. Doch der Auftritt des Ministers hat heute klar gezeigt, dass er zur Entscheidungsfähigkeit keine Kraft hat und auf die Entwicklungen beim real-Verkauf schlecht vorbereitet ist. Für die SPD-Landtagsfraktion ist daher klar, dass sie die Beschäftigten weiter mit allen Möglichkeiten unterstützen wird. Wir setzen uns für die Rechte der Beschäftigten ein. Ihnen und den Betriebsräten von real gilt unsere volle Unterstützung und Solidarität!“

PM aktuelle Viertelstunde Real

Josef Neumann

„Tausende Jobs sind durch den Verkauf der Handelskette real bedroht – Die schwarz-gelbe Landesregierung muss den Beschäftigten helfen!“

Anlässlich des angekündigten Verkaufs der Handelskette real durch die Metro AG an einen Immobilieninvestor hat die SPD-Landtagsfraktion eine Aktuelle Viertelstunde zur Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 05. Februar 2020 beantrag. Dazu erklärt Josef Neumann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, Josef Neumann:

„Es ist zu befürchten, dass durch den Verkauf der Handelskette real tausende von Jobs in NRW abgebaut werden. Für die Beschäftigten der Handelskette real sind das schlechte und dramatische Aussichten. Der Gesamtbetriebsrat von real rechnet damit, dass rund 10.000 Beschäftigte ihre Jobs verlieren werden. Bei rund 34.000 Beschäftigten insgesamt steht damit die akute Gefahr im Raum, dass ein Drittel aller Beschäftigten arbeitslos werden.

Für die SPD-Landtagsfraktion ist das eine unerträgliche und unhaltbare Situation. Wir fordern daher, dass der Arbeitsminister der Landesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), endlich Farbe bekennt und sich an die Seite der Beschäftigten von real stellt. Das Schweigen und das Nichtstun des Arbeitsministers müssen endlich ein Ende haben. Deswegen haben wir zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Aktuelle Viertelstunde beantragt.

Wir erwarten von der Landesregierung einen umfassenden Bericht zur Lage. Wir wollen wissen, was die schwarz-gelbe Landesregierung tut, um den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von real zu helfen. Der Verkauf der Handelskette zeigt außerdem, welche fatalen Folgen Lohndumping hat und wie wichtig der Kampf für mehr Tarifbindung ist. Das Schicksal der Beschäftigten darf nicht zum Spielball kalter, wirtschaftlicher Interessen werden. Wir setzen uns für die Rechte der Beschäftigten ein. Ihnen und den Betriebsräten von real gilt die volle Unterstützung und Solidarität der SPD-Landtagsfraktion!“