Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schule

PM Anhörung Lehrerbesoldung

Jochen Ott

„Gleiche Arbeit muss auch gleich entlohnt werden“

 

In einer Expertenanhörung befasste sich der Schulausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags am 22.11.2017 mit dem SPD-Antrag „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Sicherung der Unterrichtsversorgung“. Dazu erklärt Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Wir sehen in der Anhörung und den Einschätzungen der meisten Experten eine gute Bestätigung für unseren Antrag. Seit dem Jahr 2009 durchlaufen alle Lehramtsanwärter die gleiche und gleich lange universitäre Ausbildung. Da ist es nicht nur logisch, sondern vor allem auch gerecht, die fertig ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer auch  gleich nach der Besoldungsstufe a 13/E 13 zu bezahlen. Wir stehen damit an der Seite der Gewerkschaft GEW und dem Verband Bildung und Erziehung (VBE). Dieser Schritt wär auch ein wichtiger Beitrag für eine Behebung des Lehrermangels und damit der Sicherung der Unterrichtsversorgung.“

PM zu Schulsozialarbeit

Nadja Lüders
Josef Neumann

„Landesregierung muss sich endlich klar zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit bekennen“

Heute hat der nordrhein-westfälische Landtag einen Antrag der SPD Landtagsfraktion zum Thema Schulsozialarbeit debattiert. Dazu erklären Nadja Lüders, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Josef Neumann, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Die heutige Debatte im Landtag hat gezeigt, wie wichtig und notwendig Schulsozialarbeit für NRW ist. Deswegen fordert die SPD-Landtagsfraktion die Landesregierung auf, sich jetzt klar zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit in NRW zu bekennen. Das Lavieren bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit muss endlich ein Ende haben. Deswegen ist es zwingend notwendig, dass jetzt sofort das Landesprogramm zur Schulsozialarbeit fortgeführt wird.

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PM Stellen Regierungsbildung

Martin Börschel
Stefan Zimkeit

„Regierung Laschet bläht den Regierungsapparat auf“

Zur Schaffung von 139 neuen hochdotierten Stellen in der Ministerialbürokratie der schwarz-gelben Landesregierung  hatte die SPD-Fraktion im Landtag NRW  den Landesfinanzminister gefragt, welche Aufgaben durch die zusätzlichen Spitzenkräfte wahrgenommen werden sollen. Nun hat der Finanzminister geantwortet, dass dies noch nicht feststehe. Dazu erklären Martin Börschel, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, und Stefan Zimkeit, finanzpolitischer  Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

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PM Schulpolitik

Jochen Ott
Ibrahim Yetim

„Integration durch Exklusion ist zum Scheitern verurteilt“

Zur Berichterstattung des WDR und des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) über die Eröffnung einer separaten Schule für Flüchtlingskinder in Hagen erklären Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Jochen Ott:

„Integration gelingt nur über Inklusion, nie aber über Exklusion. Kein Ausnahmezustand rechtfertigt die exklusive Beschulung von Flüchtlingskindern. Das Erlernen der deutschen Sprache wird sehenden Auges erschwert, soziale Integration gar ausgeschlossen. Integration kann nur in sozialer Interaktion mit anderen gelingen. Wir fordern die Ministerin auf, diesen Missstand sofort zu beseitigen und den Kindern eine angemessene Beschulung zukommen zu lassen, die ihnen auch Hilfestellungen für ihr neues Leben bieten kann. Wir werden diesen Missstand mit einer Kleinen Anfrage aufklären lassen.“

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Schule an Kinder anpassen

Abitur nach acht Jahren – das will inzwischen niemand mehr. Doch welche Vorschläge schaffen bessere Bildungschancen für alle? Weniger Stunden oder doch eine längere Zeit bis zum Abitur? Ich habe nachgefragt bei der Schulexpertin der Kölner SPD, der Landtagsabgeordneten Gabriele Hammelrath.

Das unter der früheren CDU-Regierung eingeführte G8 soll reformiert werden. Welche Vorschläge hat die SPD?

Erste und wichtigste Reform: Die Sekundarstufe I soll am Gymnasium wieder auf sechs Jahre verlängert werden. Damit haben die Kinder mehr Zeit für das Lernen, aber auch mehr Zeit für ihre Freunde, für Sport, für Musik, kurz, für sich.
Zum Ende der Sekundarstufe I erhalten die Schüler*innen und ihre Eltern die Wahl: Unmittelbarer Start in die Qualifizierungsphase von zwei Jahren bis zum Abitur, oder doch noch ein Jahr zusätzlich in der Einführungsphase mit mehr Zeit zum Lernen oder zum Auslandsaufenthalt.
Also ein flexibles System, das auf die Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen eingeht. Wir passen die Schule an die Kinder an, nicht umgekehrt!
Im Detail ist dieser Vorschlag nachzulesen in unserem Landtagswahlprogramm 2017.

Welche Auswirkungen haben diese Vorschläge für Schüler*innen an anderen Schulformen als an Gymnasien?
Durch die Wiedereinführung eines sechsten Jahres in der Sekundarstufe I an den Gymnasien soll dort auch wieder ein mittlerer Schulabschluss nach der 10. Klasse ermöglicht werden. Der Effekt: Durch den zeitgleichen und gleichwertigen mittleren Schulabschluss an den weiterführenden Schulen erhöhen wir die Durchlässigkeit im System. Während gleichzeitig an den Gymnasien der Leistungsdruck gesenkt wird. Schüler*innen von Real- und Gesamtschulen wird der Übergang ins Gymnasium einfacher ermöglicht. Weiterlesen